Mehr Lungenkrebs in der Schweiz
publiziert: Montag, 21. Jun 2004 / 12:01 Uhr

Neuenburg - Die Zahl der Todesfälle wegen Herz- oder Hirnschlag gehen zurück, jene wegen Krebs oder Lungenkrankheiten nehmen zu. Die Sterblichkeitsraten sind in der Schweiz weiterhin rückläufig, wie die Todesursachenstatistik zeigt.

Rauchen ist die häufigste Ursache für Lungenkrebs.
Rauchen ist die häufigste Ursache für Lungenkrebs.
In den Jahren 1999 und 2000 starben laut Mitteilung des Bundesamtes für Statistik (BFS) 750 Männer pro 100 000 Einwohner und 457 Frauen pro 100 000 Einwohnerinnen. Zehn Jahre zuvor hatte die Sterblichkeit bei den Männern noch 944 und bei den Frauen 535 betragen.

Die sinkende Gesamtmortalität ist im Wesentlichen auf die Abnahme der Herzkreislaufkrankheiten zurückzuführen. Diese bleiben zwar mit über 40 Prozent die häufigste Todesursache, doch gehen die Todesfälle sowohl bei akutem Herzschlag wie auch bei Hirngefässkrankheiten zurück.

Weniger Tote duch Leberzirrhose, AIDS und Asthma

Ein Rückgang ist auch bei der alkoholischen Leberzirrhose, bei AIDS und bei Asthma zu verzeichnen. Diese Todesursachen sind zwar selten, aber bedeutsam, weil sie eher jüngere Menschen treffen.

An zweiter Stelle stehen mit 23 Prozent die Krebsleiden, an dritter mit 7 Prozent Krankheiten des Atmungssystems. Zugenommen haben die Todesfälle infolge von Lungenkrebs. Dies gilt insbesondere für die Frauen, doch wurde auch bei den Männern ein langjähriger Rückgang gestoppt.

Immer mehr Frauen Rauchen

Die deutliche Zunahme der Todesfälle wegen Lungenkrebs war laut BFS zu erwarten, weil immer mehr Frauen rauchen. Aus dem gleichen Grund nimmt bei den Frauen auch die Mortalität wegen anderer Krankheiten der Atmungsorgane zu, namentlich wegen Lungenentzündung oder chronischer Bronchitis.

Rund 7 Prozent der Todesfälle gehen auf das Konto von Unfällen oder Gewalt. Die Zahl der Strassenverkehrsopfer nahm 2000 leicht zu, nachdem sie zwischen 1986 und 1999 kontinuierlich abgenommen hatte.

Männer sterben sehr viel früher

Bei den Männern ist die Sterberate wesentlich höher als bei den Frauen. Männer sterben häufiger an Erkrankungen wie Herzinfarkt, Krebs der Luftröhre, Lungen oder Bronchien. Sie sind auch öfter Opfer eines Verkehrsunfalls und begehen häufiger Suizid.

Im internationalen Vergleich weist die schweizerische Bevölkerung tiefe Sterberaten und eine hohe Lebenserwartung auf. 2002 betrug die Lebenserwartung bei der Geburt für einen Mann in der Schweiz 77,2 Jahre, für eine Frau 83 Jahre.

(fest/sda)

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