Mehr Radargeräte in der Schweiz
publiziert: Dienstag, 27. Dez 2005 / 09:31 Uhr

Bern - Die meisten Kantone haben im auslaufenden Jahr 2005 mehr Verkehrs- und Ordnungsbussen einkassiert als budgetiert und als im Vorjahr.

Es gehe nicht um Geld einnehmen, sondern um das Bremsen von Rasern.
Es gehe nicht um Geld einnehmen, sondern um das Bremsen von Rasern.
2006 dürften die meisten noch mehr einstreichen. Der Grund liegt vorab in der Anschaffung von mehr Radargeräten.

Raser bremsen, heisst die Devise. Es gehe nicht darum, mehr Geld in die Kassen zu spülen, versichern die Kantonspolizeien.

Tatsache bleibt, dass als angenehmer «Nebeneffekt» der Bemühungen für mehr Sicherheit im Verkehr die Erträge aus den Verkehrsbussen ständig steigen, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur SDA ergeben hat.

Promillegrenze kein wesentlicher Faktor

Die tiefere Promillegrenze trägt auch dazu bei; sie wird jedoch von den Polizeisprechern nicht als wesentlicher Faktor genannt. Der Hauptgrund ist, dass mehr Temposünder ins Netz gehen.

Die in vielen Kantonen getätigte oder geplante Anschaffung von fix installierten Radaranlagen und von mobilen Lasergeräten macht es möglich.

Im Thurgau zum Beispiel. Dort steigen die Bussen von den im Jahr 2004 eingenommenen 4,4 Mio. auf 7 Mio. Franken im Budget 2006.

Dies erklärt Stephan Felber, Generalsekretär des Justizdepartements, damit, dass man vermehrt «Radarkästen» montiert habe. Diese erwiesen sich auch für die Staatskasse als sehr positiv.

Positive Zahlen

Der Kanton Bern nahm letztes Jahr 9,5 Mio. ein. Die für das laufende Jahr budgetierten 11,8 Mio. wird er voraussichtlich um 2,5 Mio. unterschreiten, da es eine Verzögerung bei der Einführung von Rotlichtüberwachungskameras und automatischen Tempokameras gab. Nun soll es vorwärts gehen - für 2006 werden 13,7 Mio. budgetiert.

Im - mit Radargeräten bereits hochgerüsteten - Kanton Zürich sind die Bussen-Einnahmen praktisch stabil bei etwa 25 Mio. Stabil bei 8 Mio. bleibt auch St. Gallen, ziemlich gleich mit rund 40 Mio. Genf und mit vergleichweise bescheidenen 400 000 Franken der Kanton Jura. Solothurn gibt keine Zahlen bekannt.

(rr/sda)

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