Mehr Südanflüge auf dem Flughafen Zürich
publiziert: Mittwoch, 28. Apr 2004 / 19:16 Uhr

Zürich - Eine verbesserte Landehilfe für die Piloten bringt ab Freitag am Flughafen Zürich rund 15 Prozent mehr Südanflüge. Auf Piste 34 kann künftig auch bei schlechterem Wetter gelandet werden. Die Änderung ist eine Folge der verschärften deutschen Verordnung.

Ab Freitag wird der Flughafen Kloten vermehrt von Süden angeflogen.
Ab Freitag wird der Flughafen Kloten vermehrt von Süden angeflogen.
Bereits beim Start der Südanflüge im letzten Herbst stand fest, dass deren Zahl in zwei Stufen, in diesem Frühjahr und im nächsten Herbst, zunehmen wird. Das fordert die Verordnung aus Deutschland (DVO), die das Nachbarland nach Ablehnung des Staatvertrages vor einem Jahr in Kraft setzte.

Konnten die Piloten bisher bei einer Sicht von unter 4,5 Kilometern in den Sperrzeiten von Norden über Süddeutschland anfliegen, liegt das neue Sichtminimum bei 2,5 Kilometern. Diese Verschärfung machte den Bau eines Instrumentenlandesystems (ILS) auf der Südanflug-Piste 34 nötig. Die erste ILS-Stufe steht nun bereit.

Immer wetterunabhängiger

Die zweite ILS-Stufe ab Herbst wird zu noch mehr Wetterunabhängigkeit führen. Die Sichtminima werden dannzumal erneut reduziert, was laut Unique zu einer weiteren Zunahme der Südanflüge führen wird.

Mit der ersten ILS-Stufe wird der Anflugkorridor laut Flughafenbehörden nach Westen, etwas näher an die Goldküste verschoben. Und durch eine Reduktion des Anflugwinkels von 3,5 auf 3,3 Prozent fliegen die Flugzeuge fliegen den Flughafen um höchstens 80 Meter tiefer an. Man rechne durch die leichten Änderungen nicht mit einer substanziellen Erhöhung der Fluglärmbelastung für die Bevölkerung, sagte Unique-Chef Josef Felder.

Da die Flieger dank ILS viel präziser anfliegen, werden Gemeinden, die im bisherigen Streubereich lagen, künftig von direkten Überflügen teilweise verschont.

Volksinitiative lanciert

Mehrere Bürgerorganisationen haben derweil eine kantonale Volksinitiative lanciert. Sie fordern, dass die jährliche Zahl der Flugbewegungen 250 000 nicht überschreitet und die Nachtflugsperre nicht weniger als neun Stunden beträgt.

Im Kanton Zürich sind für die Einreichung einer Volksinitiative 10 000 Unterschriften innerhalb von sechs Monaten nötig.

(rp/sda)

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