Militär ist sicherer
Mehr Unfälle und Krankheiten beim Zivildienst
publiziert: Dienstag, 23. Jun 2015 / 10:17 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 23. Jun 2015 / 12:06 Uhr
Im Zivildienst kommt es zu mehr Unfälle als im Militär.
Im Zivildienst kommt es zu mehr Unfälle als im Militär.

Luzern - In der Armee und im Zivildienst ist es trotz weniger Diensttage 2014 insgesamt zu mehr Unfällen und Krankheiten gekommen. Die Militärversicherung musste für 39'184 Fälle aufkommen, 141 mehr als im Vorjahr. Verantwortlich für den Anstieg sind die Zivildienstleistenden.

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Bei der Militärversicherung versichert sind Miliz- und Berufssoldaten sowie Personen, die für den Zivildienst, den Zivilschutz, das Schweizerische Korps für humanitäre Hilfe oder friedenserhaltende Aktionen des Bundes im Einsatz stehen. Die Gesamtzahl der versicherten Diensttage ging um 0,1 auf 9,7 Millionen leicht zurück, wie die Suva am Dienstag mitteilte.

23'033 verunfallte Milizsoldaten

Die Zahl der Unfälle und Krankheitsfälle von Milizsoldaten nahm um 699 auf 23'033 ab. Gleichzeitig wurden in der Milizarmee mit 5,8 Millionen auch knapp 0,2 Millionen Diensttage weniger geleistet als 2013.

Bei den Zivildienstleistenden gab es dagegen eine Zunahme um 909 Fälle auf 6214 Fälle. Gleichzeitig stieg auch die Zahl der Diensttage von rund 1,3 Millionen auf knapp 1,5 Millionen. Dieser Trend halte seit der Abschaffung der Gewissensprüfung im Jahr 2009 an, schreibt die Suva.

Trotz mehr Ausfällen gingen die Versicherungsleistungen von 196 Millionen auf 189 Millionen Franken zurück. Rund 50 Prozent aller Leistungen wurden in Form von Renten ausgerichtet. Dies waren mit 97 Millionen Franken über 5 Millionen Franken weniger als im Vorjahr. Gründe dafür sind laut Suva die abnehmende Zahl der Rentenbezüger und weniger Neurenten.

Die Verwaltungskosten der Militärversicherung lagen mit knapp 21 Millionen Franken auf Vorjahresniveau. Die Suva führt die Versicherung seit 2005 im Auftrag des Bundes. Seit der Auslagerung seien bei den Verwaltungskosten über 25 Prozent eingespart worden. Unter anderem hätten Synergien beim Personal, bei den Finanzen, in der Statistik und im Bereich Medizin genutzt werden können, heisst es in der Mitteilung.

(nir/sda)

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