Mehr Verkehrstote im ersten Halbjahr
publiziert: Dienstag, 4. Sep 2012 / 15:56 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 4. Sep 2012 / 18:01 Uhr
Die Zahl der tödlichen Unfälle mit Personenwagen ging markant zurück.
Die Zahl der tödlichen Unfälle mit Personenwagen ging markant zurück.

Bern - Im ersten Halbjahr 2012 sind auf den Schweizer Strassen 166 Menschen ums Leben gekommen. Das sind drei mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) erinnert daran, dass das schwere Carunglück im Tunnel von Siders VS mit 28 Toten in diese Periode fällt.

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Die Statistik zeigt, dass sich die Zahl der tödlichen Unfälle mit Personenwagen gegenüber dem Vorjahr halbiert hat. Markant zurückgegangen ist auch die Zahl der tödlich verletzten Velofahrer, wie das ASTRA am Dienstag mitteilte.

Auf der anderen Seite starben rund 20 Prozent mehr Motorradfahrer und Fussgänger. Die Zahl der tödlichen Unfälle auf Fussgängerstreifen nahm jedoch ab.

Weniger Schwerverletzte

Im ersten Halbjahr 2012 registrierte das ASTRA ausserdem 1955 schwer verletzte Personen, 179 weniger als 2011. Ohne die 24 Verletzten beim Carunfall im Wallis läge die Zahl auf dem Niveau der 1940er-Jahre, schreibt das ASTRA.

Die Statistik der Strassenverkehrsunfälle erfasst nur Unfälle auf öffentlichen Strassen oder Plätzen, in die mindestens ein Fahrzeug oder ein Fussgänger mit einem fahrzeugähnlichen Gerät verwickelt ist. Bei der Halbjahresstatistik handelt es sich um provisorische Ergebnisse.

VCS fordert besseren Schutz für Fussgänger

Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) beurteilt die Bilanz als «in vielerlei Hinsicht positiv». Bedenklich sei aber, dass die Zahl der schwer verletzten und tödlich verunglückten Fussgängerinnen und Fussgänger erneut angestiegen sei.

Der VCS ruft die Behörden deshalb dazu auf, den Schutz der schwachen Verkehrsteilnehmenden ins Zentrum der Verkehrspolitik zu rücken. Wirksamste Massnahme sind gemäss der Organisation Temporeduktionen, insbesondere innerorts, sowie bauliche Verbesserungen.

(fest/sda)

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Welcher Idiot macht gleich nache einem Kreisel einen Fussgängerstreifen?

Das blockiert den Verkehr und ist gefährlich.

Sie haben recht Midas.

Dafür macht man in Europa Verkehrskontrollen an Orten wo es nicht gefährlich ist, die Polizisten allderdings wissen, das man schnell unterwegs ist. Die Bussengelder sind nämlich schon im Budget eingerechnet. (Versteckte Steuern)
Sichere Variante
Die UAE-Variante:

Fünf Meter vor den Fussgängerstreifen an Kindergärten, Schulen und bekannt gefährlichen Stellen einen Speed Bump in die Strasse. Langsam oder Karre hin.
Moderne Strassenmarkierung
Es gibt in meinen Augen eine Lösung die kostengünstig und zugleich in vernünftigem Zeitrahmen die Sicherheit auf Fussgängerstreifen erhöhen könnte.
Die Fussgängerstreifen sollten besser markiert werden, dass erhöht die Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Bremsbereitschaft aller Verkehrsteilnehmer.
Eine innovative und in der Schweiz bisweilen unbekannte Technologie besteht in Solarmarkern. Diese solarbetriebene LED Lampen leuchten aktiv im Gegensatz zu Reflektoren. Sie werden vor den Fussgängerstreifen, quer zur Fahrrichtung, in dem Boden eingelassen. Die Lampen sind asphaltbündig (flach) installiert und verursachen somit keine Gefahr für Zweiräder. Ebenfalls können Solarlampen (Typ SV2) vom Schneepflug problemlos überfahren werden.
Durch die umweltfreundliche Stromversorgung Mittels Solarzelle, entfällt die Elektrische Installation (Verkabelung) komplett. Dies ermöglicht eine schnelle Intallation und hält somit die Kosten tief.


Mehr Information und Bilder unter www.SolarVision.ch
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