Mehr als 10 Millionen Millionäre weltweit
publiziert: Dienstag, 24. Jun 2008 / 21:13 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 24. Jun 2008 / 21:51 Uhr

Frankfurt - Die Zahl der Dollar-Millionäre ist weltweit drastisch gestiegen. Im vergangenen Jahr waren es mit 10,1 Millionen sechs Prozent mehr als im Vorjahr, wie aus einer veröffentlichten Studie hervorgeht.

Mit 3,3 Millionen Menschen leben die meisten Reichen in Nordamerika.
Mit 3,3 Millionen Menschen leben die meisten Reichen in Nordamerika.
Der Kreis der besonders Wohlhabenden mit mehr als 30 Mio. Dollar Vermögen erweiterte sich noch schneller: um mehr als 8,8 Prozent auf 103 320 Menschen, wie es in der Studie der Consulting-Firma Capgemini und der Investmentbank Merrill Lynch weiter heisst. Die Berechnung berücksichtigt nur Finanzvermögen, aber nicht selbst bewohnte Wohnungen und Häuser.

In der Schweiz stieg die Zahl der Dollar-Millionäre demnach um 1,9 Prozent auf 204'300. Die Berechnung berücksichtigt nur Finanzvermögen, aber nicht selbst bewohnte Wohnungen und Häuser.

Das durchschnittliche Vermögen der Reichen übersprang 2007 erstmals die Marke von vier Millionen Dollar. Zusammen verfügten sie über 40,7 Billionen Dollar - ein Plus von 9,4 Prozent gegenüber 2006.

Boom in Schwellenländern

Die Autoren der Studie «World Wealth Report» führen den trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten im zweiten Halbjahr erheblichen Anstieg vor allem auf das Wachstum der Börsenkapitalisierungen in den Schwellenländern zurück.

Die meisten Neu-Millionäre des vergangenen Jahres kamen somit aus boomenden Schwellenländern - die Studie verzeichnet für Indien ein Plus von 22,7 Prozent, für China von 20,3 Prozent und für Brasilien von 19,1 Prozent.

Die meisten in Nordamerika

Mit 3,3 Millionen Menschen leben die meisten Reichen aber weiterhin in Nordamerika, gefolgt von Europa (3,1 Millionen) und dem Asien-Pazifik-Raum (2,8 Millionen). Mit etwa 100'000 (plus 10 Prozent) ist die Zahl der Millionäre in Afrika weiter vergleichsweise niedrig.

Nach der Studie dürfte sich das Vermögen der Millionäre bis 2012 um jährlich 7,7 Prozent auf dann 59,1 Billionen Dollar erhöhen. Das Wachstum in Europa werde mit 4,9 Prozent unterdurchschnittlich bleiben.

(fest/sda)

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