Aktion im Mittelmeer
Mehr als 1500 Flüchtlinge gerettet
publiziert: Dienstag, 11. Aug 2015 / 07:31 Uhr
Die Küstenwache rettete erneut tausende Flüchtlinge. (Archivbild)
Die Küstenwache rettete erneut tausende Flüchtlinge. (Archivbild)

Rom - Wenige Tage nach dem schweren Bootsunglück im Mittelmeer sind wieder mehr als 1500 Menschen aus Seenot gerettet worden. In sieben Einsätzen wurden am Montag vor Küste Libyens insgesamt 1552 Menschen in Sicherheit gebracht, wie die italienische Küstenwache mitteilte.

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Die Flüchtlinge waren auf drei Booten und vier Schlauchbooten auf dem Weg von Libyen über das Mittelmeer nach Europa, als sie in Not gerieten und um Hilfe riefen.

Neben der Küstenwache waren auch internationale Rettungskräfte an den Einsätzen beteiligt, darunter die irische Marine, ein Boot der schwedischen Küstenwache und die private maltesische Rettungsaktion MOAS. Nach dem schweren Unglück im April mit mehreren Hundert Toten waren die Mittel der EU-Grenzschutzaktion «Triton» erhöht worden.

Vergangene Woche war erneut ein Flüchtlingsboot vor der Küste Libyens gekentert, etwa 200 Menschen werden seitdem noch vermisst. Auch am Wochenende hatten wieder Hunderte Migranten Italien erreicht.

(bg/sda)

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Alle Bootsflüchtlinge sind in Sicherheit. (Archivbild)
Die...
gesamte europäische Flüchtlingspolitik, besser der ganze Asylschwachsinn, ist an Naivität kaum zu überbieten. Die CH, die EU, die alles reguliert, sind nicht in der Lage, wie die klassischen Einwanderungsländer USA, Kanada, Australien und Neuseeland Gesetze durchzusetzen, die eine klare Trennung zwischen illegaler Einwanderung und Asylberechtigten schaffen.
Und dann noch dazu: "Wirtschaftsflüchtlinge sollten konsequent abgeschoben werden." Diese Forderung kam am 4. 8. 2015 nicht aus dem Kreis der üblichen Verdächtigen. Der Europa-Direktor des UN-Flüchtlingshochkommissariates, Vincent Cochetel, will so Platz schaffen für "wirklich schutzbedürftige Menschen." Wirtschaftsflüchtlinge würden das "System blockieren", argumentierte der UNHCR-Direktor. Sie müssten "schneller zurückgeschafft" werden, um "Platz für wirklich Schutzbedürftige zu gewähren", forderte er. "Nur so versteht die Bevölkerung, dass diejenigen, die bleiben, wirklich schutzbedürftig sind." Gegenwärtig würden nur 40 Prozent der Wirtschaftsmigranten "zurückgeschafft", sagte Cochetel, hier müsse die EU "konsequenter sein".
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