Mehr als 200 Hinrichtungen in China vor Neujahr
publiziert: Mittwoch, 9. Feb 2005 / 12:24 Uhr

Berlin - Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat eine deutliche Zunahme der Hinrichtungen in China beklagt. Nach unvollständigen Statistiken seien allein in den vergangenen zwei Wochen 200 Menschen hingerichtet worden.

Hinrichtungen als Massnahme zur Erhaltung des Friedens - sagt China.
Hinrichtungen als Massnahme zur Erhaltung des Friedens - sagt China.
Dies teilte die Organisation in Berlin mit. In chinesischen Berichten würden die Exekutionen damit begründet, dass sie den sozialen Frieden schützen und der Bevölkerung ein sicheres und fröhliches Neujahrsfest garantierten.

Amnesty International forderte die Europäische Union auf, bei der Entscheidung über die Aufhebung des Waffenembargos gegen China die katastrophale Menschenrechtslage in der Volksrepublik zu beachten. Von der chinesischen Regierung verlangte Amnesty, den Vollzug der Todesstrafe sofort auszusetzen.

(fest/sda)

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