Mehr als 240 Tote und 1000 Verletzte in Nordwestchina
publiziert: Montag, 24. Feb 2003 / 11:47 Uhr

Peking - Ein verheerendes Erdbeben in der Region Xinjiang in Nordwestchina hat mindestens 243 Menschenleben gekostet. Mehr als 1000 Menschen wurden verletzt.

Xinjiang im Westen von China.
Xinjiang im Westen von China.
Die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua sprach von der grössten Erdbebenkatastrophe in der Region seit der Gründung der Volksrepublik 1949.

Die Gemeinde Bachu östlich von Kashgar an der Seidenstrasse wurde schwer betroffen. Ein Schulgebäude in Qiongkuerqiake stürzte ein, als die Kinder gerade am Vormittag im Unterricht sassen. Die meisten Toten in unserer Gemeinde sind Schüler aus dieser Mittelschule, berichtete ein Behördenmitarbeiter.

Die Erdstösse erreichten eine Stärke von 6,8 auf der Richterskala und waren überall in der vornehmlich moslemisch bewohnten Region nahe der chinesischen Grenze zu Tadschikistan zu spüren. Etwa 1000 Häuser seien in Bachu und im Nachbarkreis Jiashi eingestürzt oder beschädigt worden, berichtete das Erdbebenamt von Kashgar.

Das Epizentrum des Erdbebens, das um 10.03 Uhr Pekinger Zeit (3.03 Uhr MEZ) zugeschlagen hatte, war in einer entlegenen und unbewohnten Gegend, doch waren die Auswirkungen auf die Städte und Dörfer stark.

Etwa 360 000 Menschen leben in der landwirtschaftlichen Region östlich von Kashgar. Es kommt häufiger vor, dass wir in Xinjiang Erdbeben haben, aber dieses Mal haben wir viele Tote und Verletzte, sagte der Sprecher des Erdbebenamtes.

Viele Menschen seien obdachlos geworden und müssten jetzt bei ihren Verwandten unterkommen. Genaue Zahlen müssten noch ermittelt werden. Die Temperaturen liegen in der Region bei Tag derzeit etwa um null Grad und fallen nachts auf sieben Grad unter dem Gefrierpunkt.

(bert/sda)

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