Mehr als 250 Opfer des Taifuns «Xangsane»
publiziert: Dienstag, 3. Okt 2006 / 17:11 Uhr

Manila - Die Zahl der Toten durch Taifun «Xangsane» in Südostasien steigt immer weiter. Auf den Philippinen stieg die Opferzahl auf 219, in Vietnam auf 42.

Gloria Macapagal Arroyo besucht die Opfer des Taifuns.
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Vor allem auf den Philippinen bleibt die Lage nach dem heftigen Sturm und den Niederschlägen prekär. Völlig aufgeweichte Hänge stürzen ab, Flüsse wurden zu reissenden Strömen.

Die Behörden vermissten noch 72 Menschen, für die es kaum Hoffnung auf Überleben gab. Am stärksten vom Unwetter betroffen war der Industriegürtel südlich der Hauptstadt Manila, wo allein 155 Tote gezählt wurden.

So ging in Antipolo unweit von Manila am Montagabend - fünf Tage nach dem Zerstörungszug von «Xangsane» - eine Schlammlawine ab, die sechs Menschen unter sich begrub. Die Böden waren durch die heftigen Regenfälle völlig aufgeweicht.

96 000 Menschen in Rettungslagern

Die Behörden schätzten den Schaden durch zerstörte Ernten und Infrastruktur auf umgerechnet rund 48 Millionen Franken - und dies in einem Land, wo etwa die Hälfte der 85 Millionen Einwohner unterhalb der Armutsgrenze lebt. Mehr als 200 000 Häuser waren teils schwer beschädigt worden. 96 000 Menschen befinden sich noch in Rettungslagern.

Zwei Tage nachdem «Xangsane» über dem Land gewütet hatte, wurde auch in Vietnam das ganze Ausmass der Schäden sichtbar. Nach Behördenangaben stieg die Zahl der Opfer von 13 auf 41.

Das Staatsfernsehen berichtete, mehr als 10 000 Häuser seien dem Erdboden gleichgemacht, von weiteren 200 000 seien die Dächer abgedeckt.

Besonders in Mitleidenschaft gezogen war die Küstenstadt Danang mit mehr als 700 000 Einwohnern. Dort kamen mindestens 26 Menschen ums Leben, obwohl vorsorglich 300 000 Menschen in Sicherheit gebracht worden waren. Ministerpräsident Nguyen Tan Dung ordnete die Verteilung von 1500 Tonnen Reis an Bedürftige in Danang und der Umgebung an.

In Genf lancierte die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften einen Hilfsappell für die Philippinen in Höhe von 5,7 Millionen Franken.

(smw/sda)

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