Immense Regenfälle
Mehr als 5000 Japaner von Aussenwelt abgeschnitten
publiziert: Sonntag, 15. Jul 2012 / 13:31 Uhr
Menschen wurden von der Aussenwelt abgeschnitten, nachdem Zufahrtsstrassen durch Erdrutsche und umgestürzte Bäume blockiert worden sind. (Symbolbild)
Menschen wurden von der Aussenwelt abgeschnitten, nachdem Zufahrtsstrassen durch Erdrutsche und umgestürzte Bäume blockiert worden sind. (Symbolbild)

Tokio - Wegen der seit Tagen anhaltenden heftigen Regenfällen sind in Japan derzeit mehr als 5000 Menschen von der Aussenwelt abgeschnitten. Nach Angaben der japanischen Behörden kamen auf der südlichen Insel Kyushu durch Überschwemmungen und Erdrutsche mehr als 20 Menschen ums Leben.

Entfeuchtung, Bauaustrocknung, Wasserschadentrocknung
Easytrock GmbH
Bahnhofstrasse 31
8932 Mettmenstetten
3 Meldungen im Zusammenhang
Die abgeschnittene Bevölkerung werde per Helikopter mit Notrationen versorgt, teilte eine Sprecherin der Stadt Yame in der Präfektur Fukuoka im Norden der Insel mit. Noch sei unklar, wann der Zugang zu den betroffenen Gebieten wieder frei sei.

Etwa 5440 Menschen waren demnach von der Aussenwelt abgeschnitten worden, nachdem Zufahrtsstrassen durch Erdrutsche und umgestürzte Bäume blockiert worden waren. Alte und kranke Menschen wurden ausgeflogen.

Das Fernsehen zeigte, wie Soldaten Wasser, Nahrung und Medizin in Militärhelikoptern in die Gebirgsregion brachten. 3600 Menschen mussten nach Angaben des Fernsehsenders NHK am Sonntag ihre Häuser verlassen, weil diese überflutet wurden.

Bereits am Samstag hatten die Behörden rund 400'000 Menschen aufgefordert, in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen Zuflucht zu suchen. Dieser Aufruf wurde inzwischen wieder aufgehoben.

Im Fernsehen war zu sehen, wie Rettungskräfte mit schwerem Gerät die Strassen von Bäumen, Schutt und Felsbrocken räumten, während Bewohner Schlamm aus ihren Häusern schaufelten.

Keine Beruhigung in Sicht

Nach offiziellen Angaben kamen bisher durch Erdrutsche und Überschwemmungen mindestens 24 Menschen ums Leben, acht weiter werden noch vermisst. Am schlimmsten betroffen war das Gebiet um den Vulkan Aso in der Präfektur Kumamoto, südöstlich von Yame.

Die japanische Wetterbehörde warnte am Sonntag vor weiteren Erdrutschen und Überschwemmungen im Norden der Insel Kyushu, da durch hohe Luftfeuchtigkeit und Hitze weitere Gewitter zu befürchten seien. Am Samstagmorgen waren pro Stunde elf Zentimeter Regen gemessen worden.

Auch die 500 Kilometer entfernte Stadt Kyoto war am Sonntag von starken Regenfällen betroffen. Medienberichten zufolge wurden dort 20 Häuser überschwemmt. Japan wird seit Mittwoch von heftigen Regenfällen heimgesucht.

(asu/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Peking - Heftige Unwetter haben in China mindestens 20 Menschen das Leben gekostet. In der Hauptstadt rissen die heftigsten ... mehr lesen
Tief liegende Strassen der chinesischen Hauptstadt wurden überflutet.
Tokio - Angesichts der seit Tagen anhaltenden heftigen Regenfälle haben die japanischen Behörden fast 250'000 Menschen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Medienberichten vom Samstag zufolge sollen die Menschen aus dem Norden der Insel Kyushu in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen Zuflucht finden. mehr lesen 
In Nordosten Japans drohen Überschwemmungen und Erdrutsche.(Symbolbild)
Tokio - Heftige Regenfälle haben im Nordosten Japans tausende Menschen zum ... mehr lesen
Entfeuchtung, Bauaustrocknung, Wasserschadentrocknung
Easytrock GmbH
Bahnhofstrasse 31
8932 Mettmenstetten
Bauaustrocknung Wasserschadensanierung
Die Suche nach Vermissten geht weiter.
Mindestens zehn Tote  Nairobi - Ein schweres Unwetter hat in der kenianischen Hauptstadt Nairobi mindestens 17 Menschen in den Tod gerissen. Allein beim Einsturz eines sechsstöckigen Wohnhauses am Freitagabend kamen mindestens zehn Menschen ums Leben, wie die Polizei am Samstag mitteilte. 
Hunderte wurden in Sicherheit gebracht  Houston - Bei schweren Überschwemmungen im US-Bundesstaat Texas sind ...  
Die Flüsse sind aus den Ufern getreten. (Symbolbild)
Flüsse überschwemmt  Colonia Suiza - Bei einem schweren Sturm und Überschwemmungen in Uruguay sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Rund 2000 ...  
Vertrauen in der Bevölkerung  Birmensdorf ZH - Eine Mehrheit der Bevölkerung fühlt sich hierzulande gut vor Naturgefahren geschützt. ...  
Hochwasser kann in der Schweiz jederzeit vorkommen.
Titel Forum Teaser
Unter den Überlebenden seien zwei Schwangere und ein Mann mit Schusswunde nach Sizilien gebracht worden. (Symbolbild)
Unglücksfälle Dutzende Vermisste nach neuen Flüchtlingstragödien Rom - Bei einer neuen Flüchtlingstragödie ...
Feuchte Mauer, abblätternder Verputz? Hydroment bringt Schutz!
 
Wettbewerb
   
Mitmachen und gewinnen.  Rechtzeitig zum Release des siebten Teils der Star Wars-Serie («Das Erwachen der Macht») verlosen wir zwei DVDs.
Mitmachen und gewinnen.  Rechtzeitig zur Premiere von «The First Avenger: Civil War» verlosen wir zwei Fan-Pakete mit jeweils zwei Kinoeintritten.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 6°C 14°C bewölkt, etwas Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig stark bewölkt, Regen Wolkenfelder, kaum Regen
Basel 8°C 15°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bewölkt, etwas Regen recht sonnig
St. Gallen 5°C 11°C bewölkt, etwas Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig stark bewölkt, Regen Wolkenfelder, kaum Regen
Bern 5°C 14°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bewölkt, etwas Regen freundlich
Luzern 6°C 13°C bewölkt, etwas Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig stark bewölkt, Regen Wolkenfelder, kaum Regen
Genf 7°C 15°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen recht sonnig
Lugano 10°C 20°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten