Mehrere Anschläge in Irak fordern mindestens neun Todesopfer
publiziert: Mittwoch, 31. Mrz 2004 / 19:11 Uhr

Bagdad - Beim schwersten Angriff auf die Besatzungsmächte seit dem 8. Januar sind in Irak fünf US-Soldaten ums Leben gekommen. Bei weiteren Anschlägen starben vier Ausländer, mindestens zwölf Einheimische wurden verletzt.

Erneute, sehr schwere Angriffe in Irak auf US-Soldaten.
Erneute, sehr schwere Angriffe in Irak auf US-Soldaten.
Der Bombenanschlag auf die US-Soldaten ereignete sich westlich der Hauptstadt Bagdad. Die Soldaten seien in der Provinz El Anbar in einem Fahrzeug unterwegs gewesen, als der Sprengsatz explodierte, teilte die US-Armee mit.

Vier Ausländer wurden in Falludscha bei einer Attacke gegen ihren Geländewagen getötet. Ihre verkohlten Leichen wurden von einem wütenden Mob verstümmelt. Umstehende riefen dabei Lang lebe der Islam und kündigten an, Falludscha werde der Friedhof der US-geführten Streitkräfte werden.

Augenzeugen machten widersprüchliche Angaben zur Identität der Opfer. Während einige Augenzeugen Reportern vor Ort erklärten, es handle sich um US-Soldaten, erklärten andere dem Nachrichtensender El Arabija, die Getöteten seien Zivilisten.

Laut El Arabija wurden zwölf Iraker bei einem Sprengstoffanschlag auf den Gouverneur der Provinz Dijala verletzt. Der Gouverneur sei unverletzt geblieben, hiess es. Der Sender zeigte Bilder eines zerstörten Autos, das am Strassenrand in der nördlich von Bagdad gelegenen Stadt Bakuba explodiert war.

In Nadschaf gingen etwa 200 Studenten auf die Strasse, um gegen das gewaltsame Vorgehen der Polizei gegen eine Demonstration von Arbeitslosen am Dienstag zu demonstrieren. Die Kundgebung vor der Stadtverwaltung wurde von schiitischen Milizionären geschützt.

In Washington beklagte sich derweil der neue US-Waffeninspektor Charles Duelfer über die mangelnde Kooperation des früheren irakischen Führungspersonals. Dadurch werde die Suche nach Massenvernichtungswaffen massiv behindert.

(pt/sda)

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