Mehrheit der Briten für Abzug aus dem Irak
publiziert: Dienstag, 24. Okt 2006 / 08:45 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 24. Okt 2006 / 10:35 Uhr

London - Die meisten Briten wünschen sich, dass die eigenen Soldaten eher früher als später aus dem Irak abgezogen werden.

45 Prozent der Briten fordern einen sofortigen Abzug ihrer Truppen.
45 Prozent der Briten fordern einen sofortigen Abzug ihrer Truppen.
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Dies ergaben zwei Umfragen, die in den Zeitungen «Guardian» «Independent» veröffentlicht wurden. In einer ICM-Erhebung für die Zeitung «The Guardian» sprachen sich mehr als 60 Prozent der Befragten für einen Truppenabzug noch in diesem Jahr aus. 45 Prozent wünschen sich demnach einen sofortigen Abzug.

Nur 30 Prozent der Interviewten unterstützten den Standpunkt von Premierminister Tony Blair, wonach die britischen Soldaten erst dann den Irak verlassen sollten, wenn die einheimischen Truppen dort selbst für genügend Sicherheit sorgen können.

Umfrage

Die Zeitung «The Independent» veröffentlichte eine Umfrage von CommunicateResearch, wonach 62 Prozent einen schnellstmöglichen Truppenabzug befürworten. 72 Prozent der Befragten gaben an, der Krieg im Irak sei nicht zu gewinnen.

Ähnlich viele Personen fanden aber auch, das Land würde in einen Bürgerkrieg rutschen, sollten die britischen und die US-Truppen abziehen.

Bleiben gefordert

Iraks Vize-Ministerpräsident Barham Salih hatte am Montag in London gesagt, Grossbritannien und die USA dürften sich nicht einfach aus dem Irak davonmachen. Dies wäre eine schlechte Entscheidung. Der Golfstaat habe eine Schlüsselstellung, was die Sicherheit in der gesamten Region angehe.

Grossbritannien hat als engster US-Verbündeter rund 7200 Soldaten im Irak. Sie sind überwiegend im Süden des Landes stationiert.

Die Doublette brd001 wurde mit einem andern Thema ersetzt, der Ressortcode von Schweiz zu Ausland gewechselt.

(fest/sda)

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