Mehrjährige Haftstrafen für Giacometti-Betrüger
publiziert: Montag, 1. Feb 2010 / 19:40 Uhr / aktualisiert: Montag, 1. Feb 2010 / 19:57 Uhr

Stuttgart - Zwei Männer sind zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden, weil sie mit gefälschten Bronze-Skulpturen im Stil des Künstlers Giacometti gehandelt haben. Ein Dritter wurde nach Angaben des Landgerichts Stuttgart zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Der Prozess hatte mehr als ein Jahr gedauert.
Der Prozess hatte mehr als ein Jahr gedauert.
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Der 50-jährige Hauptangeklagte muss wegen gewerblichen Bandenbetrugs und Urkundenfälschung in zwei Fällen für vier Jahre und neun Monate ins Gefängnis, ein 61-Jähriger wurde wegen Bandenbetrugs zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Die Männer hatten jahrelang mit gefälschten Skulpturen im Stil des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti (1901-1966) gehandelt und damit laut Anklage etwa 80'000 Euro erzielt. Der Prozess hatte mehr als ein Jahr gedauert. Vor allem die Frage, was Original und was Fälschung ist, musste über 47 Verhandlungstage hinweg geklärt werden.

Kunstexperten, Zeitzeugen und Historiker widerlegten dabei die These der Angeklagten, sie hätten mit echten Giacomettis gehandelt; die Ausstellungsstücke in den Museen seien hingegen Kopien. Die Vorwürfe des Verstosses gegen das Urheber- und Markengesetz konnte die Staatsanwaltschaft nicht halten.

Die Staatsanwaltschaft hatte für die beiden Männer je fünf Jahre Haft und für den dritten Angeklagten wegen Beihilfe eine Bewährungsstrafe gefordert.

(fest/sda)

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