Melanie Winiger fordert mehr Entwicklungshilfe
publiziert: Samstag, 7. Jul 2007 / 18:15 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 8. Jul 2007 / 09:58 Uhr

Bern - Die Schweiz soll ihre Entwicklunghilfe bis 2015 massgeblich erhöhen und stärker zur Bekämpfung der Armut beitragen. Dies forderten am einem Festival in Bern Ex-Miss-Schweiz Melanie Winiger und die ehemalige UNO-Hochkommissarin Mary Robinson.

Melanie Winiger war prominentes Aushängeschilder des Festivals «0,7 Prozent - Gemeinsam gegen die Armut».
Melanie Winiger war prominentes Aushängeschilder des Festivals «0,7 Prozent - Gemeinsam gegen die Armut».
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Robinson und Winiger waren zwei prominente Aushängeschilder des Festivals «0,7 Prozent - Gemeinsam gegen die Armut».

Es war Teil einer gleichnamigen Kampagne, die im Mai von rund 60 Schweizer Nichtregierungs-Organisationen (NGO) unter der Koordination von «Alliance Sud» lanciert worden war.

Mehr Geld

Kernpunkt ist die Forderung nach einer Erhöhung der Schweizer Entwicklungshilfegelder auf 0,7 Prozent des Bruttinlandeinkommens (BNE). Dieser Wert wird von der UNO als Richtwert vorgegeben. Heute liegt der Anteil in der Schweiz bei knapp 0,4 Prozent.

Vor zweitweise bis zu 2000 Zuschauerinnen und Zuschauern spielten auf dem Bundesplatz unter anderem die Schweizer Bands Stiller Haas und Madd Familiy.

Weniger Hunger und Krankheiten

Dazwischen platzierten Rednerinnen und Redner ihre Botschaft. 30'000 Kinder stürben täglich in der Dritten Welt an Hunger oder an vermeidbaren Krankheiten, sagte die ehemalige UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, Mary Robinson.

Die Schweiz stehe mit ihrem Entwicklungshilfe-Etat nicht an vorderster Front unter den entwickelten Staaten.

Davon sei die Welt noch weit davon entfernt, sagte die Schauspielerin und Ex-Miss-Schweiz Melanie Winiger. Der Luxus in der Schweiz mache klar, dass die geforderte Erhöhung drinliege.

(li/sda)

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