Meldungen über frühere Probleme bei Flash Air
publiziert: Sonntag, 4. Jan 2004 / 21:23 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 4. Jan 2004 / 22:04 Uhr

Kairo - Nach dem Flugzeugabsturz im Roten Meer mit 148 Toten sind technische Probleme bei Maschinen der betroffenen ägyptischen Flash Airlines bekannt geworden. Die Schweiz erliess 2002 wegen Sicherheitsmängeln ein Lande- und Überflugverbot.

In der Schweiz durfte die Gesellschaft nicht Landen.
In der Schweiz durfte die Gesellschaft nicht Landen.
Die Boeing 737 der ägyptischen Chartergesellschaft war am Samstag kurz nach dem Start in Scharm el Scheich ins Rote Meer gestürzt. Sie verschwand ohne jedes Notzeichen plötzlich von den Radarschirmen. Keiner der 148 Menschen an Bord, darunter 133 vielfach junge Franzosen, überlebte das Unglück. Der Flug sollte via Kairo nach Paris gehen.

Nachdem sowohl die ägyptischen als auch die französischen Behörden einen Anschlag als Ursache ausgeschlossen hatten, mehrten sich Hinweise auf technische Probleme der Chartergesellschaft, die über nur gerade zwei Flugzeuge verfügte.

Ende November 2002 habe eine der beiden Flash-Maschinen auf dem Weg von Scharm el Scheich nach Bologna in Athen notlanden müssen, sagte eine Sprecherin des Athener Flughafens. Ein Techniker sowie ein Passagier des damaligen Flugs sagten, in der Luft habe es Feuer in einem der beiden Triebwerke gegeben.

Anfang Januar 2003 habe ein Flash-Flugzeug auf dem Weg von Rom nach Paris eine Notlandung in Genf machen müssen, sagte dort ein Flughafensprecher. Auch er sprach von technischen Gründen. Unklar ist, ob in die Vorfälle auch die Unglücksmaschine verwickelt war.

In der Schweiz stellte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) im Oktober 2002 bei einer Stichprobe gravierende Mängel an einem Flash-Jet fest. BAZL-Sprecherin Célestine Perissinotto sagte, die Probleme hätten die Sicherheit in der Luftfahrt in Frage gestellt.

Diese Angaben wurde in Kairo zurückgewiesen. Alle privaten ägyptischen Maschinen würden regelmässig auf die Sicherheit kontrolliert, erklärte Luftfahrtsminister Achmed Mohammed Schafik Zaki gegenüber der amtlichen Nachrichtenagentur MENA. Von einem Verbot des An- oder Überfluges der Schweiz für die Flash Airlines wisse er nichts.

(bert/sda)

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