Menschenhandel: USA setzt zehn Länder auf Index
publiziert: Montag, 14. Jun 2004 / 22:22 Uhr

Washington - Die US-Regierung hat zehn Länder wegen Menschenhandels auf einen Index gesetzt und ihnen mit Sanktionen gedroht. Die meisten Opfer des Menschenhandels sind dem Dokument des Aussenministeriums zufolge Frauen und Kinder.

Die Länder auf der Liste: Kuba, Nordkorea, Sudan und Birma sowie erstmals Äquatorialguinea, Bangladesch, Ecuador, Guyana, Sierra Leone und Venezuela.
Die Länder auf der Liste: Kuba, Nordkorea, Sudan und Birma sowie erstmals Äquatorialguinea, Bangladesch, Ecuador, Guyana, Sierra Leone und Venezuela.
Die USA werfen den zehn Ländern vor, nicht entschlossen genug gegen Menschenhandel, zum Beispiel in Form von Zwangsprostitution oder Zwangsarbeit vorzugehen, wie einem in Washington veröffentlichten Dokument zu entnehmen ist.

Auf dem Index verzeichnet sind wie im vergangenen Jahr Kuba, Nordkorea, Sudan und Birma sowie erstmals Äquatorialguinea, Bangladesch, Ecuador, Guyana, Sierra Leone und Venezuela.

Ihnen droht die Kürzung oder Streichung nicht-humanitärer Hilfsleistungen wie etwa Militärhilfe oder Unterstützung für den Ausbildungs- und Kultursektor.

Aussenminister Colin Powell sagte bei der Vorstellung der Liste, dass jedes Jahr 600 000 bis 800 000 Menschen unrechtmässig über Staatsgrenzen transportiert würden.

Die NATO-Länder Griechenland und Türkei, die im vergangenen Jahr noch auf der Liste verzeichnet waren, wurden nicht mehr genannt. Sie hatten scharfen Protest eingelegt. Auch Bosnien-Herzegowina und Georgien zählen zu den Ländern, die in diesem Jahr nicht mehr auf dem Index vertreten sind.

(bsk/sda)

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