Schweizer Kritik im Menschenrechtsrat
Menschenrechte: Schweiz übt Kritik an USA, Russland und China
publiziert: Montag, 17. Sep 2012 / 17:39 Uhr
Sorge über die in China stetig steigende Zahl von Todesurteilen und Hinrichtungen.
Sorge über die in China stetig steigende Zahl von Todesurteilen und Hinrichtungen.

Genf - Während einer Debatte des UNO-Menschenrechtsrates am Montag in Genf hat die Schweiz die USA, Russland und China kritisiert. Zudem gab sie ihrer Besorgnis Ausdruck über die Zunahme von Hinrichtungen in mehreren Ländern.

Sie suchen Beratung, Sie brauchen Unterstützung. Sie setzen auf Erfolg und verlangen rasch messbare Resultate.
MENZI & PARTNER AG
Blaufahnenstrasse 14
8001 Zürich
8 Meldungen im Zusammenhang
Der Schweizer Botschafter bei der UNO, Dante Martinelli, erklärte, die Schweiz bleibe besorgt über die Situation im US-amerikanischen Gefangenenlager in Guantánamo und die Fortführung eines Systems der unbegrenzten Haft, ohne Anklage und ohne Urteil. Martinelli rief die USA auf, sich an das internationale Recht zu halten.

Der Botschafter kritisierte anschliessend den restriktiven Charakter gewisser kürzlich in Russland getroffener rechtlicher Anordnungen. Betroffen seien Meinungs-, Versammlungs- und Vereinsfreiheit. Unter anderem würden russische NGO als ausländische Agenten gebrandmarkt. Martinelli appellierte an Russland, die Grundrechte zu achten.

Der gleiche Aufruf erging an China. Die Schweiz bleibe besorgt über die dort stetig steigende Zahl von Todesurteilen und Hinrichtungen. Die Information der Behörden sei diesbezüglich wenig transparent. Grund zur Sorge böten auch die Einschränkungen der kulturellen und religiösen Freiheiten.

Der Schweizer UNO-Botschafter verurteilte ausserdem die bedeutende Zunahme von Hinrichtungen in gewissen Ländern, namentlich in Saudi-Arabien, Irak und Iran. Manche Todesurteile ergingen wegen nicht-gravierender Delikte.

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Washington - Ein US-Untersuchungsbericht ist zu der Erkenntnis gelangt, dass die USA nach den Anschlägen vom 11. September 2001 eindeutig Gefangene gefoltert haben. Dies sei «unbestreitbar», heisst es in dem am ... mehr lesen
In Lagern, wie Guantánamo, werden internationale Gesetze missachtet.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat auf Kritik reagiert.
Moskau - Nach heftiger Kritik an der ... mehr lesen
Guantanamo - Im Verfahren um die Anschläge vom 11. September 2001 haben drei der Angeklagten die Anhörungen vor ... mehr lesen 1
Die US-Regierung will Details über die Misshandlung der Angeklagten unter Verschluss halten. (Symbolbild)
Das Urteil wurde mit der Giftspritze vollstreckt. (Symbolbild)
Sioux Falls - Im US-Bundesstaat South Dakota ist am Montag ein verurteilter Mörder ... mehr lesen 5
Strassburg - Der Europarat hat nach lebhafter Debatte Russland mit Nachdruck zu demokratischen Reformen aufgefordert. Mit grosser Mehrheit stimmten die ... mehr lesen
Die Parlamentarier kritisierten das Hafturteil Pussy Riot als völlig unangemessen.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Unternehmen sollen sich für mehr Menschenrechte engagieren.
Bern - Die Jahreskonferenz der EDA-Abteilung für Menschliche Sicherheit hat sich am Dienstag mit dem Thema Menschenrechte ... mehr lesen
Genf - Die Schweiz soll bei den Verhandlungen zum Freihandelsabkommen mit China die Einhaltung der Menschenrechte durch das kommunistische Land einfordern. Der chinesische Dissident Harry Wu verlangte von der Schweiz, Druck aufzusetzen. mehr lesen 
Moskau - Mit deutlichen Worten hat der russische Menschenrechtsrat, der Staatspräsident Wladimir Putin untersteht, das Urteil gegen drei ... mehr lesen
Die Pussy-Riot-Musikerinnen hatten in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale ein «Punk-Gebet» gegen den jetzigen Präsidenten Wladimir Putin aufgeführt.
Alles was Recht ist! Gesellschaftsgründungen, Rechtsberatung, Prozessführung etc.
Sie suchen Beratung, Sie brauchen Unterstützung. Sie setzen auf Erfolg und verlangen rasch messbare Resultate.
MENZI & PARTNER AG
Blaufahnenstrasse 14
8001 Zürich
Jean-Marie Le Pen steht am Pranger.
Jean-Marie Le Pen steht am Pranger.
Angeblich Schweizer Konto  Paris - Der Gründer von Frankreichs rechtsextremer Partei Front National, Jean-Marie Le Pen, soll auf einem geheimen Konto in der Schweiz Millionensummen angelegt haben. Das berichtet das für seine Enthüllungen bekannte Online-Nachrichtenmagazin «Mediapart» am Montag. 
Der FN-Ehrenvorsitzende sprach sich dafür aus, dass seine Enkelin Marion Maréchal-Le Pen an seiner Stelle die FN-Kandidatur übernimmt. (Symbolbild)
Jean-Marie Le Pen verzichtet auf Kandidatur bei Regionalwahlen Paris - Der Gründer des rechtsextremen Front National (FN) in Frankreich, Jean-Marie Le Pen, hat im offenen ...
FN-Anhänger fordern Le Pens Austritt Paris - Zwei Drittel der Anhänger der rechtsextremen französischen Front National ...
Justiz ermittelt gegen Jean-Marie Le Pen wegen Gaskammer-Äusserung Paris - Trotz mehrfacher Verurteilung hat sich der ...
Bestechung und Betrug  Bern - Der Meldestelle für Geldwäscherei (MROS) sind 2014 über 3,3 Milliarden Franken verdächtige Vermögenswerte gemeldet worden. ...
Im Jahr 2014 sind bis 3.3 Mia. Franken Falschgeld eingegangen.
Die HSBC Private Bank wird Geldwäscherei vorgeworfen. (Symbolbild)
Verfahren wegen Geldwäscherei bei HSBC Genf - Nach den «Swissleaks»-Enthüllungen um die Schweizer Tochter der britischen Grossbank HSBC hat die Genfer ...
Titel Forum Teaser
Michael Dittmar ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent am Institut für Teilchenphysik an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Die Zukunft, die wir wollen? Im September 2015 soll die Weltgemeinschaft einen neuen ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DI MI DO FR SA SO
Zürich 3°C 6°C leicht bewölkt, starker Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 2°C 8°C bewölkt, Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
St.Gallen 6°C 8°C bewölkt, starker Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Bern 7°C 12°C bewölkt, Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 7°C 12°C bewölkt, starker Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 7°C 13°C leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 10°C 20°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten