
Bern - Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International Schweiz (AI) reagiert mit einer Satire-Kampagne auf die Verschärfungen im Asylwesen. In Videos und auf Plakaten stellt sie bekannte bürgerliche Politiker als Asylsuchende dar, die - nun als Betroffene - ihre harte Linie gegenüber den Asylsuchenden bereuen.
Hier finden Sie das Video mit Mustafa Blocher
Hier finden Sie das Video mit Mustafa Blocher
youtube.com
Diese Szene ist kein Theaterstück, es stammt aus einem Video, das die Menschenrechtsorganisation AI am Montag im Internet aufgeschaltet hat. Es ist Teil der Satire-Kampagne «Jetzt ist genug», die sich für eine faire und menschenwürdige Asylpolitik stark macht.
Auf Plakaten, Postkarten und im Internet stellt AI Politiker aus den Parteien SVP, FDP, CVP und Lega dei Ticinesi auf entfremdete Weise dar. Der Walliser SVP-Nationalrat Oskar Freysinger heisst neu «Jussuf Freysinger», trägt einen Turban und ist ein Flüchtling aus Syrien. «Mustafa Blocher» und «Rusha Humbel» flohen beide unter dramatischen Bedingungen aus Somalia in die Schweiz und «Filit Müller» ist ein kurdischer Flüchtling aus der Türkei.
Für mehr Solidarität und Toleranz
«AI und die unterstützenden Organisationen wollen mit dieser Aktion zum Nachdenken anregen und für mehr Solidarität und Verständnis mit den Betroffenen werben», schreibt die Menschenrechtsorganisation. Es gehe auch darum, Toleranz zu wecken, indem man die Leute dazu anrege, sich in die Situation eines Flüchtlings zu versetzen.
AI fordert eine «Abkehr von allen Massnahmen, die den Zugang zum Asylverfahren erschweren». Alle Asylsuchenden sollten Anspruch auf ein vollständiges und faires Verfahren haben und innert nützlicher Frist einen Bescheid erhalten.
In der letzten Freitag abgeschlossenen Herbstsession hatte das Parlament eine Reihe Verschärfungen des Schweizer Asylrechts beschlossen.
Seit Samstag sind mehrere dringliche Massnahmen in Kraft - unter anderem hat der Bund die Möglichkeit, renitente Asylsuchende in spezielle Zentren einzuweisen. Noch existiert allerdings kein solches Zentrum. Weiter kann auf Schweizer Botschaften im Ausland kein Asylgesuch mehr gestellt werden und der Flüchtlingsbegriff wurde eingeschränkt.
(knob/sda)
Zwischen dem linken "alles reinlassen und Rechte über Schweizer stellen" und der SVP "alle rausschmeissen und kriminalisieren", muss es doch noch irgendwo die richtige, humane und traditionelle Mitte geben, welche wohl die meisten Schweizer wollen.
Ich jedenfalls musste lachen.
In der Tat ist genug damit, dass Wirtschaftsflüchtlinge und Kriminelle hier die Ressourcen verbrauchen, die für echte Flüchtlinge vorgesehen wären.
Genug ist auch damit, dass für Wirtschaftsflüchtlinge und Kriminelle der Steuerzahler Jahr für Jahr mit ca. einer Milliarde Franken aufzukommen hat.
Genug ist auch damit, dass sich die Asylindustrie auf Kosten echter Flüchtlinge an dieser Milliarde Steuerfranken bereichert.
"Jetzt ist genug"... mindestens!
- jorian aus Gretzenbach 1165
Dober den marija Könnte es sein, dass Ihre "falsche" Toleranz, zu einer ... heute 12:00 - Kassandra aus Frauenfeld 725
Sollte ja eine Verbesserung sein! Ja, thomy, das Thema habe ich ja angeschnitten, aber kann man wegen ... heute 11:18 - jorian aus Gretzenbach 1165
GRÜNLIBERAL Liberal die Vorstufe zu Neoliberal! Aussage Steson. Immer wieder ... heute 08:37 - mariesuisse aus Bern 199
ja Jordan es muss auch so sein. Und doch nicht allzu stur. Von den Menschen, die ... heute 07:58 - mariesuisse aus Bern 199
Kleinschaf du sagst doch auch : ICH BIN ICH, nämlich ein SCHWEIZER. Stell dir mal ... heute 07:47 - keinschaf aus Henau 1508
Wiederholung der Frage: Sind Sie alle "bereit für ... heute 00:58 - keinschaf aus Henau 1508
Den Artikel habe ich nicht gelesen. Da die Vorlage von der SVP stammt, kann ich mir das Lesen der Artikel ... heute 00:47 - keinschaf aus Henau 1508
Die SDA, der brave Spin-Doc im Zentrum des Nachrichtensystems "Um den Streit mit der EU um die unterschiedliche Besteuerung von in- ... heute 00:40
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