AI Schweiz lanciert Satire-Kampagne
Menschenrechtsorganisation nimmt Bürgerliche auf die Schippe
publiziert: Montag, 1. Okt 2012 / 12:59 Uhr
In Videos und auf Plakaten stellt sie bekannte bürgerliche Politiker als Asylsuchende dar.
In Videos und auf Plakaten stellt sie bekannte bürgerliche Politiker als Asylsuchende dar.

Bern - Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International Schweiz (AI) reagiert mit einer Satire-Kampagne auf die Verschärfungen im Asylwesen. In Videos und auf Plakaten stellt sie bekannte bürgerliche Politiker als Asylsuchende dar, die - nun als Betroffene - ihre harte Linie gegenüber den Asylsuchenden bereuen.

Hauser Kommunikation: Ihr Plus in Kommunikation, Public Affairs, Public Relations, Moderation.
7 Meldungen im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

Hier finden Sie das Video mit Mustafa Blocher
Hier finden Sie das Video mit Mustafa Blocher
youtube.com

SVP-Nationalrat Christoph Blocher und SVP-Bundesrat Ueli Maurer sitzen in schmutzigen Lumpen vor einem Container und frieren. Vor ihnen schmort das Parteimaskottchen Zottel im Kochtopf. Sie mussten den Geissbock opfern, um ihren Hunger zu stillen.

Diese Szene ist kein Theaterstück, es stammt aus einem Video, das die Menschenrechtsorganisation AI am Montag im Internet aufgeschaltet hat. Es ist Teil der Satire-Kampagne «Jetzt ist genug», die sich für eine faire und menschenwürdige Asylpolitik stark macht.

Auf Plakaten, Postkarten und im Internet stellt AI Politiker aus den Parteien SVP, FDP, CVP und Lega dei Ticinesi auf entfremdete Weise dar. Der Walliser SVP-Nationalrat Oskar Freysinger heisst neu «Jussuf Freysinger», trägt einen Turban und ist ein Flüchtling aus Syrien. «Mustafa Blocher» und «Rusha Humbel» flohen beide unter dramatischen Bedingungen aus Somalia in die Schweiz und «Filit Müller» ist ein kurdischer Flüchtling aus der Türkei.

Für mehr Solidarität und Toleranz

«AI und die unterstützenden Organisationen wollen mit dieser Aktion zum Nachdenken anregen und für mehr Solidarität und Verständnis mit den Betroffenen werben», schreibt die Menschenrechtsorganisation. Es gehe auch darum, Toleranz zu wecken, indem man die Leute dazu anrege, sich in die Situation eines Flüchtlings zu versetzen.

AI fordert eine «Abkehr von allen Massnahmen, die den Zugang zum Asylverfahren erschweren». Alle Asylsuchenden sollten Anspruch auf ein vollständiges und faires Verfahren haben und innert nützlicher Frist einen Bescheid erhalten.

In der letzten Freitag abgeschlossenen Herbstsession hatte das Parlament eine Reihe Verschärfungen des Schweizer Asylrechts beschlossen.

Seit Samstag sind mehrere dringliche Massnahmen in Kraft - unter anderem hat der Bund die Möglichkeit, renitente Asylsuchende in spezielle Zentren einzuweisen. Noch existiert allerdings kein solches Zentrum. Weiter kann auf Schweizer Botschaften im Ausland kein Asylgesuch mehr gestellt werden und der Flüchtlingsbegriff wurde eingeschränkt.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
4
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 4 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - An die 5000 Menschen haben in Bern gegen die Verschärfung des Asylrechts protestiert. Die Schweiz betreibe ... mehr lesen
Tausende protestieren in Bern gegen Asylrechts-Verschärfung.
Sans-Papiers marschieren von Deutschland nach Basel.
Basel - Beim «ersten europäischen Marsch der Sans-Papiers und MigrantInnen» ist am Donnerstagmittag eine 300-köpfige ... mehr lesen 3
Bern - In Bern haben am Donnerstagabend mehrere hundert Personen gegen die «skandalöse Asylgesetzrevision» ... mehr lesen 6
Das Asylgesetz noch weiter zu verschärfen, sei menschenverachtend.
Nationalrat fällt erste Entscheide zur Verschärfung des Asylrechts.
Bern - Der Nationalrat hat in der Asyldebatte erste Entscheide gefällt. Nach seinem ... mehr lesen 1
Bern - Der Nationalrat hat am Vormittag eine emotionale Debatte zum Asylgesetz geführt. Die Vertreter der bürgerlichen Parteien ... mehr lesen 1
Bürgerliche wollen nur noch Nothilfe für Asylsuchende.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Einsiedeln SZ - Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) erinnert im Zusammenhang mit der Asylpolitik an die christlichen Werte. Die Asylsuchenden müssten eine Chance erhalten. mehr lesen  1
Luzern - Die Demokratischen Juristinnen und Juristen Schweiz (DJS) wehren sich gegen weitere Verschärfungen des Asyl- und Ausländerrechts. An ihrer Delegiertenversammlung vom Samstag in Luzern prangerten sie die neu aufgeflammte Fremdenfeindlichkeit in der Schweiz an. mehr lesen  1
Die Mitte
Der Schuss kann auch nach hinten los. Ich finde die Kampagne jedenfalls unsympathisch und blöd.

Zwischen dem linken "alles reinlassen und Rechte über Schweizer stellen" und der SVP "alle rausschmeissen und kriminalisieren", muss es doch noch irgendwo die richtige, humane und traditionelle Mitte geben, welche wohl die meisten Schweizer wollen.
Wie war das doch mit dem Humor,
welcher selbstverständlich von allen Andersdenkenden und Andersgläubigen gefordert wird? Und jetzt eine Welle der Empörung.

Ich jedenfalls musste lachen.
"Jetzt ist genug"...
sagt AI-Schweiz!
In der Tat ist genug damit, dass Wirtschaftsflüchtlinge und Kriminelle hier die Ressourcen verbrauchen, die für echte Flüchtlinge vorgesehen wären.
Genug ist auch damit, dass für Wirtschaftsflüchtlinge und Kriminelle der Steuerzahler Jahr für Jahr mit ca. einer Milliarde Franken aufzukommen hat.
Genug ist auch damit, dass sich die Asylindustrie auf Kosten echter Flüchtlinge an dieser Milliarde Steuerfranken bereichert.
"Jetzt ist genug"... mindestens!
Amnesti International
Solche Leute welche die bürgerlichen Rechte der Meinungsfreiheit mit linksradikalen, kommunistischen Methoden unterlaufen sollten zur Läuterung in ein solches Land verbannt werden! Die Kulturen unserer Mitmenschen in Somalia oder Kurdistan sind nicht zu vergleichen mit den unsrigen, es ist Unsinn solche Menschen bei uns aufzunehmen, die sind besser versorgt in Ihren Bruderländern!
Hauser Kommunikation: Ihr Plus in Kommunikation, Public Affairs, Public Relations, Moderation.
Asbesterkrankungen können erst Jahrzehnte nach dem Kontakt mit den gesundheitsschädigenden Fasern auftreten. (Symbolbild)
Asbesterkrankungen können erst ...
Ergebnisse sollen abgewartet werden  Lausanne - Das Bundesgericht hat das Revisionsverfahren zu den Schadenersatz- und Genugtuungsansprüchen zweier Töchter eines Asbestopfers sistiert. 
Bundesrat setzt Runden Tisch für Asbestopfer ein Bern - Der Bundesrat will verhindern, dass Asbestopfer in finanzielle Not ...
Imageträger-Wechsel mitten im Wahlkampf  Die gravierenden Sitzverluste im Kanton Bern vor knapp einem Jahr, eine herbe ... 1
Die BDP hat sich von der Biene als Kampagnen-Sujet verabschiedet und setzt nun ihren Wahlkampf mit dem Image einer Wespe (Bild) fort.
April, April Die meisten haben es bereits geahnt: Die SBB führt keine Raucherabteile ein, die BDP belässt es bei ihrem ...
Von Schlachtjubiläen und Single-Abteilen in den 1. April geschickt Bern - Ein verpasstes Jubiläum, abgelenkte Fussgänger ...
Wahlbarometer: SVP erhält die meisten Stimmen - BDP verliert Bern - Rund sieben Monate vor den eidgenössischen Wahlen ... 1
BDP hofft auf drei Sitzgewinne im Nationalrat Winterthur - Die BDP hat am Samstag an der Delegiertenversammlung in ...
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1277
    Tut mir leid Schäfchen! Sie haben ja Recht, ich habe mich zu sehr auf Ihr Niveau herabgelassen. ... gestern 19:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1277
    So, so Schäfchen Sie würden sich erschiessen, wenn sie einem Aprilscherz aufgessen ... gestern 17:52
  • keinschaf aus Wladiwostok 2683
    Noch ein... ...Aprilscherz? Die BDP ist sowieso bald Geschichte. gestern 10:58
  • keinschaf aus Wladiwostok 2683
    Pubertäres Gebrabbel Wie alt sind Sie eigentlich? gestern 10:49
  • keinschaf aus Wladiwostok 2683
    Wie man sieht... ...macht die Verdummung des Volkes vor allem in Frauenfeld ... gestern 10:43
  • Kassandra aus Frauenfeld 1277
    Wie man sieht, macht die Verdummung des Volkes rasche Fortschritte, es braucht gar ... gestern 10:35
  • Kassandra aus Frauenfeld 1277
    Ich bin der festen Überzeugung dass das Schäfchen eine kleine Nachhilfestunde nötig hat, darum hier ... gestern 10:30
  • LinusLuchs aus Basel 75
    Und in Neuenburg wird die Helmpflicht für Mopedfahrer aufgehoben. Gilbert Gress hat ... gestern 09:33
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DO FR SA SO MO DI
Zürich -0°C 2°C bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Basel 0°C 3°C bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
St.Gallen 1°C 5°C bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Bern 4°C 7°C bedeckt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Luzern 4°C 7°C bedeckt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Genf 3°C 9°C bewölkt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Lugano 8°C 17°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten