Er wurde bereits festgenommen
Menznauer Tatwaffe gehört Bruder des Täters
publiziert: Samstag, 2. Mrz 2013 / 10:59 Uhr / aktualisiert: Samstag, 2. Mrz 2013 / 14:19 Uhr
Neue Details bekannt. (Archivbild)
Neue Details bekannt. (Archivbild)

Luzern - Der Mann, der am Freitag von der Luzerner Polizei im Zusammenhang mit der Bluttat von Menznau festgenommen wurde, ist der Bruder des mutmasslichen Täters. Simon Kopp, Sprecher der Luzerner Staatsanwaltschaft, bestätigte am Samstag eine Meldung des «Blick».

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Der im Kanton Obwalden wohnhafte, 43-jährige Mann wurde vorübergehend festgenommen, weil ihm die Pistole gehörte, mit der am Mittwoch in der Kronospan-Fabrik in Menznau vier Personen tödlich verletzt wurden. Seine Sphinx AT 380 war im Waffenregister eingetragen. Am Samstag war Mann wieder auf freiem Fuss, wie die Luzerner Polizei am Samstagnachmittag verschiedene Medienberichte bestätigte.

Die Behörden klären ab, wie die Faustfeuerwaffe vom Eigentümer zum mutmasslichen Täter kam. Einzelheiten dazu konnte Kopp mit Verweis auf die laufenden Untersuchungen nicht geben.

Der genaue Tathergang ist nach wie vor unklar, weil mehrere Zeugen getötet oder schwer verletzt sind. Nach Angaben der Behörden schoss ein 42-jähriger langjähriger Mitarbeiter der Kronospan gezielt auf mehrere Arbeitskollegen. Zwei Opfer starben am Tatort, eine dritte Person verschied im Spital. Sechs Menschen wurde verletzt.

Als die Polizei am Tatort eintraf, war der auch Schütze tot. Er starb durch eine Schussverletzung. Wie der Mann starb, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Der Holzverarbeiter Kronospan nahm am Freitag die Arbeit teilweise wieder auf. Den rund 400 Mitarbeitenden steht ein Care Team zur Verfügung. Die Kantine, in der sich ein Teil der Bluttat abspielte, wird abgerissen, wie das Unternehmen mitteilte.

(pad/sda)

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Immerhin...
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Jedes Land mit einer funktionierenden Justiz/Rechtsordnung hätte diesen Kriminellen abgeschoben. Nur die CH glaubt hier einen Sonderzug fahren zu müssen, was vier Menschen nun mit dem Leben bezahlten.
Hinzu wird kommen, dass auch dieser Fall keine Änderungen in der Einbürgerungspraxis sowie den Nicht-Abschiebungen von Kriminellen bewirken wird und dieser "Menznau-Fall" und ihre Opfer in spätestens drei Monaten vergessen ist. Auch dieser Fall läuft so ab wie bis anhin.
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