«Chance von morgen»
Merkel bezeichnet Flüchtlingskrise als Chance
publiziert: Donnerstag, 31. Dez 2015 / 07:36 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 31. Dez 2015 / 08:33 Uhr
Die Kanzlerin warnte vor einer Spaltung der Gesellschaft. (Archivbild)
Die Kanzlerin warnte vor einer Spaltung der Gesellschaft. (Archivbild)

Berlin - Deutschland wird nach Ansicht von Kanzlerin Angela Merkel vom Zustrom der Flüchtlinge profitieren. Sie sei überzeugt: Richtig angepackt sei auch «die heutige grosse Aufgabe des Zuzugs und der Integration so vieler Menschen eine Chance von morgen».

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Es stehe völlig ausser Frage, dass die Einwanderung so vieler Menschen Deutschland noch Einiges abverlangen werde, sagte Merkel in ihrer vorab veröffentlichten Neujahrsansprache. Das werde Zeit, Kraft und Geld kosten, insbesondere bei der Integration der Flüchtlinge, die dauerhaft in Deutschland blieben.

Von gelungener Einwanderung aber habe ein Land noch immer profitiert - wirtschaftlich wie gesellschaftlich. «Ebenso steht völlig ausser Frage, dass unser Land schon so viele grosse Herausforderungen gemeistert hat und noch immer an ihnen gewachsen ist», sagte Merkel.

Die Kanzlerin warnte vor einer Spaltung der Gesellschaft. «Auch im nächsten Jahr kommt es ganz besonders auf eines an: auf unseren Zusammenhalt. Es kommt darauf an, dass wir uns nicht spalten lassen. Nicht in Generationen. Auch nicht sozial und nicht in Alteingesessene und Neubürger», sagte sie. Zudem sprach Merkel allen hauptamtlichen und freiwilligen Helfern in der Flüchtlingskrise ihren Dank aus.

Auch Bundespräsident Joachim Gauck hatte in seiner Weihnachtsansprache den Deutschen in der Flüchtlingskrise Mut gemacht. Er zeigte sich optimistisch, dass Deutschland die Herausforderungen bei der Aufnahme von Flüchtlingen meistern werde.

(cam/sda)

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Alternativlose Merkel ohne Alternative
Gemäss OECD und Pisa-Vergleichen liess man diese Woche verlauten:

"Wir müssen derzeit leider davon ausgehen, dass zwei Drittel der Flüchtlinge aus Syrien von ihrem Bildungssystem für eine Beteiligung an einer modernen Gesellschaft nicht ausreichend ausgebildet wurden".

Dazu kommt bei den Meisten noch ein Rechts- und Frauenbild aus dem Mittelalter.

So viel zum Facharbeitermangel. Ein Grossteil wird in der Sozialhilfe verbleiben, während der Rest als Billiglöhner zum Vorteil der Industrie arbeitet. Der Exporterfolg der Deutschen wird auf dem Rücken der Deutschen Arbeiter ausgetragen. Einziger Gewinner bleibt die Industrie.

Die Linken wollen das aus zwei Gründen einfach nicht anerkennen.Aus einer falsche Hilfseinstellung heraus und weil viele der Linken ja in der Sozialindustrie tätig sind. Dabei müsste jetzt gerade die Linke darum besorgt sein, dass die Flüchtlingskrise nicht für Entlassungen und Lohndumping hergenommen wird. Genau dies wird jedoch passieren. Billiglöhner rein und die Bisherigen in die Sozialkassen treiben.

Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren. Genau dies wird in Deutschland nun passieren. Dazu kommt noch die Bereicherung durch Kriminalität und Islamismus.

Tolle Arbeit Frau Merkel!
A. Merkel...
öffnet die Grenzen und Hunderttausende angebliche Facharbeiter strömen nach D. Woche darauf werden Stimmen laut, dass man für diese wohl doch nicht so gut ausgebildeten Facharbeiter den Mindestlohn aussetzen sollte, damit diese der Industrie als Billigarbeitskräfte zur Verfügung stehen. Sollte vielleicht die Grossindustrie zur Grenzöffnung gedrängt haben? Ist die Gier nach Billigarbeitskräften derart gross, dass man dafür die innere Sicherheit leichtfertig aufs Spiel setzen kann. Alles Zufall?
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