Merkel empfängt Sarkozy in Berlin als guten Freund
publiziert: Mittwoch, 16. Mai 2007 / 15:34 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 17. Mai 2007 / 00:33 Uhr

Paris - Bei seiner ersten Auslandsreise nach der Vereidigung zum neuen französischen Staatspräsidenten ist Nicolas Sarkozy von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Kanzleramt empfangen worden.

Merkel kündigte eine «sehr enge Abstimmung» mit Sarkozy zur Lösung der EU-Verfassungskrise an.
Merkel kündigte eine «sehr enge Abstimmung» mit Sarkozy zur Lösung der EU-Verfassungskrise an.
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Die Bundeskanzlerin empfing Sarkozy demonstrativ als guten Freund mit Wangenkuss. Merkel kündigte eine «sehr enge Abstimmung» mit Sarkozy zur Lösung der EU-Verfassungskrise an. Bis zum Jahr 2009 solle die EU auf eine neue vertragliche Grundlage gestellt werden.

Sarkozy hatte zuvor in einer prunkvollen Zeremonie im Élyséepalast das Amt des Staatspräsidenten übernommen. Der 52-jährige Konservative löste Jacques Chirac ab, der zwölf Jahre lang im Amt war und besonders enge Beziehungen zu Deutschland pflegte.

Als erste Amtshandlung nach der Verabschiedung seines Vorgängers Jacques Chirac fuhr der 52-Jährige am Nachmittag in einem offenen Fahrzeug die Champs-Élysées hinauf, um am Grabmal des Unbekannten Soldaten die «Ewige Flamme» zu entzünden und einen Kranz niederzulegen.

Offizieller Amts-Beginn

Der Präsident des Verfassungsrates, Jean-Louis Debré, setzte Sarkozy als 23. Präsidenten Frankreichs ein und überreichte ihm die Amtskette. 21 Salutschüsse aus Kanonen vom Invalidendom verkündeten den Franzosen, dass die Amtszeit ihres neuen Präsidenten begonnen hat.

In einer programmatischen Ansprache bekräftigte Sarkozy, die Franzosen um sich sammeln und Wahlversprechen einhalten zu wollen. Er denke an «Frankreich, das alte Land, das so viele Proben zu bestehen hatte und sich immer wieder aufgerichtet hat». Wandel sei nötig, «mit dem Verhalten der Vergangenheit muss gebrochen werden», forderte er.

Zuvor hatte Sarkozy nach einem Gespräch mit Chirac den 74-jährigen Altpräsidenten verabschiedet. Er begleitete Chirac bis zu seinem Fahrzeug, schüttelte ihm die Hand und applaudierte. Bei ihrem Gespräch unter vier Augen hatte Sarkozy von Chirac den Geheimcode für die Mobilisierung der französischen Atomwaffen erhalten.

(bert/sda)

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