Merkel nimmt Gespräche in Peking auf
publiziert: Montag, 22. Mai 2006 / 07:12 Uhr

Peking - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist in Peking zum Auftakt ihrer politischen Gespräch mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao zusammengetroffen.

Angela Merkel betonte die bereits guten Beziehungen mit China. (Archivbild)
Angela Merkel betonte die bereits guten Beziehungen mit China. (Archivbild)
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Dabei sprach sie sich für eine Vertiefung der Beziehungen Deutschlands mit China aus.

Es solle ein «neuer strategischer Dialog» mit China begonnen werden, sagte Merkel. Sie betonte, dass die Beziehungen schon jetzt auf einem «recht guten Weg» seien.

Chinas Regierungschef Wen hatte zuvor mit Merkel bereits ein Gespräch in privater Atmosphäre geführt. Beide waren am frühen Morgen in Peking durch einen Park gegangen, und hatten anschliessend gemeinsam gefrühstückt.

Besondere Geste

Dies war in der Deutschen Delegation als besondere Geste der Chinesen für Merkel gewertet worden. Anschliessend wurde sie vor der Grossen Halle des Volkes mit militärischen Ehren und 19 Salutschüssen begrüsst.

Im Laufe des Tages wird Merkel auch mit Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao zusammenkommen.

In den Gesprächen wird es unter anderem um den Atomkonflikt mit dem Iran, das Problem der Produktpiraterie, aber auch um Menschenrechtsfragen gehen.

Wirtschaftsabkommen unterzeichnen

Am Rande der Begegnungen sollen auch einige Wirtschaftsabkommen unterzeichnet werden.

So wird die Lufthansa mit der chinesischen Fluggesellschaft Air China die Aufnahme in das Luftfahrtbündnis Star Lines Alliance besiegeln.

Auch Siemens wird voraussichtlich hochkarätige Verträge über die Produktion von Lokomotiven und Signaltechnik sowie über die Lieferung von Handys unterzeichnen.

(rr/sda)

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