Euro-Schuldenkrise
Merkel und Sarkozy bereiten sich auf Krisengipfel vor
publiziert: Mittwoch, 19. Okt 2011 / 14:56 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 19. Okt 2011 / 22:39 Uhr
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Nicolas Sarkozy, Präsident Frankreichs.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Nicolas Sarkozy, Präsident Frankreichs.

Paris/Brüssel - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy haben sich am Mittwochabend in Frankfurt getroffen, um ihre Positionen in der Euro-Schuldenkrise abzustimmen. Am überraschenden Treffen sollte das EU- und Euro-Gipfeltreffen vom Sonntag vorbereitet werden.

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Dies sagte eine französische Regierungssprecherin am Mittwoch in Paris, als noch nicht von einem Treffen von Merkel und Sarkozy, sondern erst von einem Telefonat die Rede war.

Aus mit den Verhandlungen vertrauten Kreisen hiess es, dass zwischen Deutschland und Frankreich Meinungsverschiedenheiten bestehen blieben, obwohl sich Merkel und Sarkozy erst vor Kurzem in Berlin getroffen hatten.

Deutschland drängt darauf, dass die Banken einen Wertabschlag von 50 bis 60 Prozent bei den griechischen Staatsanleihen hinnehmen. Frankreich, dessen Banken stark in Griechenland engagiert sind, wehrt sich dagegen.

Zum kurzfristig angesetzten Treffen in Frankfurt wurden gemäss EU-Diplomaten auch mehrere EU-Offizielle eingeladen, so EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, EU-Gipfelchef Herman Van Rompuy, Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker und der neue Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi.

Merkel und Sarkozy verliessen die Alte Oper in Frankfurt, wo das Treffen stattgefunden hatte, nach rund zweieinhalbstündigen Gesprächen, ohne eine Stellungnahme zu den Ergebnissen der Beratungen abzugeben. Juncker sagte auf die Frage, ob eine Krisenlösung erreicht sei, die dazu nötigen Treffen dauerten an.

Finanzministertreffen am Freitag

Bevor die Staats- und Regierungschefs der EU- und Euro-Länder bei ihren Gipfeln am Sonntag über die Einsatzmöglichkeiten des aktuellen Euro-Rettungsschirms EFSF und das gesamte weitere Vorgehen im Kampf gegen die Euro-Krise beraten, treffen sich am Freitag zur Vorbereitung bereits die 17 Finanzminister der Eurozone. Am Samstag werden zudem die Finanz- und Aussenminister aller 27 EU-Staaten eingreifen.

An den Märkten sorgten zuletzt Spekulationen für Kursgewinne, wonach die Euro-Länder die Schlagkraft des EFSF durch eine Hebelung auf ein Vielfaches erhöhen könnten. Die Leitlinien für den EFSF werden noch finalisiert.

(bg/sda)

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HSE ?
Statt "bovine" wäre es dann "hominide" spongiforme Enzephalopathie, HSE :-D
Der Krug geht zum Brunnen.......
Na ja, das ist wohl der Anfang vom Ende. Oder Hochmut kommt vor dem Fall. Hier geht es schon lange nicht mehr um die Rettung der Banken oder des Euros, sondern um die Erhaltung der maroden EU wohl der Welt grössten Geldvernichtungsanlage und zugleich ein Bedienungsladen der Unfähigen.
Ein Konstrukt Deutschlands um mit allen Mitteln doch noch an die grosse Macht zu gelangen. Ausser
Schulden ohne Ende wurde und wird hier nicht viel Brauchbares produziert. Nicht nur die Banker sind gierig nach Geld und Macht sondern auch deren Helfershelfer unsere sogenannten „Volksvertreter“ der Politik die schlussendlich mit ihren Zugeständnissen und ihrer grenzenloser Schuldenmacherei das Chaos mitverursachten. Jetzt erleben wir gerade das grosse Blabla und nachher sind sowieso wieder alle anderen schuld. Um die Suppe auszulöffeln wird dann der Bürger wieder zur Kasse gebeten obwohl dieser für den jetzigen Schrottzustand nichts beitragen durfte, weil er gar nie nach seiner Meinung gefragt wurde. Der Krug geht bekanntlich zum Brunnen bis er bricht! Wir stehen leider kurz davor.
Rinderwahnsinn
Schäuble hat gerade die Hebelung der 211 Milliarden auf eine Billion angekündigt, mit Hilfe von Credit Default Swaps. Ein Instrument das massgeblich zur Krise beigetragen hat.

Man kann das ganze nur noch als BSE Befall der EU Riege werten. Löcher im Hirn, offensichtlich.

Parallel dazu wird geplant die Banken zu retten. Wenn Griechenland zusammenstürzt werden die Totalausfälle der Banken sicher noch in eine "Bad Bank" umgesiedelt.
Bad Bank, der neuste Streich der Hochfinanzprotektionisten.
Man nehme alles Faule und lagere es aus in die Bad Bank. Übersetzt heisst Bad Bank übrigens Steuerzahler.

Der Wahnsinn wird offensichtlich weitergehen und nicht gestoppt werden.

Gleichzeitig planen die EU Kommissäre nämlich noch eine zentralisierte allmächtige Finanzbehörde die Souveränität der Einzelstaaten vernichten wird.

Am Schluss werden die Leute an der Macht gegen das eigene Volk kämpfen müssen. Die Anfänge sieht man gerade in Griechenland.
Gestürmte Parlamente werden Realität werden in Europa.

Den Kapitalismus überwinden wird so utopisch im SP Parteiprogramm gefordert. Überflüssig liebe SP.
Die neo-liberalen und Rechtsbürgerlichen Marionetten der wahren Drahtzieher, der Hochfinanz, sind gerade daran, den Kapitalismus in seine Endphase zu begleiten.
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