
Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor einer dramatischen Erderwärmung um bis zu vier Grad gewarnt, wenn sich die Welt nicht rasch auf verbindliche Klimaschutzzusagen einigt.
Bleibe es bei den bisherigen freiwilligen Zusagen zur Reduzierung des Treibhausgas-Ausstosses sei das Ziel, die Erwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, nicht zu halten. Dann drohe eine Erwärmung um drei bis vier Grad mit verheerenden Folgen für die Menschen und die Ökosysteme.
Sie sorge sich besonders über eine mögliche Klimaschutzlücke. Das Kyoto-Protokoll als bisher einziges verbindliches Instrument zur Reduktion der CO2-Emissionen läuft Ende des Jahres aus. Bei der nächsten UNO-Klimakonferenz in Katar muss geklärt werden, ob es für eine Übergangszeit eine 2. Verpflichtungsperiode geben wird.
Kyoto-Protokoll der Minderheit
Allerdings umfasst das Protokoll ohnehin nur noch Staaten, die 15 Prozent der globalen Emissionen ausmachen. Unter ihnen sind die EU-Länder. Bis 2015 soll ein globales Klimaschutzabkommen ausgehandelt werden, das aber erst ab 2020 gelten soll.
Merkel, die als deutsche Umweltministerin das Kyoto-Protokoll mitausgehandelt hatte, betonte: «Ein verbindliches Regelwerk, das sage ich ganz offen, klingt wie Musik in meinen Ohren.»
Katars Vizepremierminister Abdullah bin Hamad al-Attiyah sprach von schwierigen Verhandlungen, um - wie beim UNO-Klimagipfel im südafrikanischen Durban beschlossen - bis 2015 das geplante bindende Weltklimaabkommen zu schaffen.
Klimasünder Katar nächster Gastgeber
Katar, das Land mit dem höchsten Pro-Kopf-CO2-Ausstoss der Welt, richtet Ende des Jahres den nächsten UNO-Klimagipfel aus.
«Wie können wir ein Ergebnis erzielen, das für alle Verhandlungspartner akzeptabel ist?» fragte Al-Attiyah mit Blick auf die unterschiedlich ambitionierten Klimaziele der 193 UNO-Staaten. Für das öl- und gasreiche Land kündigte er eine Initiative für mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energien an.
Der deutsche Umweltminister Peter Altmaier nannte als Hauptthemen des zweitägigen Klimadialogs die Probleme, das Zwei-Grad-Ziel noch zu schaffen und die Finanzzusagen für besonders vom Klimawandel betroffene Länder zu treffen.
Dazu soll ein grüner Klimafonds geschaffen werden, der ab 2020 mit bis zu 100 Milliarden Dollar jährlich gefüllt wird. Über den Sitz soll in Katar entschieden werden.
(fest/sda)
- keinschaf aus Henau 1549
Was für ein Blödsinn aber auch;-) "Zudem liegt beim Co2 ein weiteres nicht zu unterschätzendes Problem. ... So, 12.05.13 00:33 - jorian aus Gretzenbach 1195
Steuerfaktor Ja da haben Sie recht die CO2 Steuer ist ein wichtiger Faktor. Sa, 11.05.13 22:23 - ochgott aus Ramsen 645
Wo.... wird es kälter. Ich sehe nichts davon. Zudem wird es bei einer ... Sa, 11.05.13 19:45 - jorian aus Gretzenbach 1195
Und.......... .......... dennoch wird es immer kälter. Sa, 11.05.13 07:51 - keinschaf aus Henau 1549
Studie, die AAAMMMDCCXVIII. "Mit dem Beginn der Pubertät gehen die Menschen später schlafen und ... Di, 23.04.13 00:09 - jorian aus Gretzenbach 1195
Die reiche CH................. .......... schickt das Geld lieber ins Ausland, als wie es den eigenen ... Fr, 12.04.13 04:36 - Midas aus Dubai 3059
Schäbige Schande Die Verdingkinder haben keine Lobby. Das das ganze bis in die 70er ... Fr, 12.04.13 01:01 - zombie1969 aus Frauenfeld 1574
Offenbar... hat man aus den Fehlern in der Vergangenheit immer noch nichts daraus ... Do, 11.04.13 19:47
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