Auftakt des Filmfestivals Locarno
Meryl Streep als alternder Rockstar
publiziert: Mittwoch, 5. Aug 2015 / 13:19 Uhr

Bern - In Locarno beginnt am (heutigen) Mittwoch das 68. Internationale Filmfestival. Gezeigt werden bis 15. August über 260 Filme aus 50 Ländern, darunter zum Auftakt die Weltpremiere von «Ricki and the Flash» auf der Piazza Grande.

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Meryl StreepMeryl Streep
Im US-Streifen von Jonathan Demme spielt die 66-jährige Meryl Streep eine alternde Rocklady, die sich wieder auf ihre Familie besinnt. Streep steht dabei mit ihrer 32-jährigen Tochter, der Schauspielerin Mamie Gummer, vor der Kamera. «Ricki and the Flash» startet am 3. September in den Schweizer Kinos.

Meryl Streep kommt jedoch nicht persönlich zur Premiere ins Tessin. Hingegen zeigt sich zum Festivalauftakt ein anderer Hollywoodstar auf dem roten Teppich. US-Schauspieler Edward Norton nimmt am Abend auf der Piazza einen Excellence Award entgegen. Er zeigt sich bereits am Nachmittag bei der Reprise des Kultfilms «The Fight Club» dem Publikum.

Beliebtes Vorfestival

Die lokale Bevölkerung sowie Tessin-Touristen konnten schon in den letzten Tagen das Freiluftkino-Ambiente auf der Piazza geniessen. Unter sommerlichem Sternenhimmel folgten am Dienstagabend mehrere tausend Zuschauer der kostenlosen Vorführung von Federico Fellinis Klassiker «E la nave va».

Im Rahmen des zur Tradion gewordenen Vorfestivals war bereits am Sonntagabend der Western «Pat Garret & Billy the Kid» von Sam Peckinpah über die Piazza-Leinwand geflimmert - dies als Einstimmung für die Retrospektive, die heuer dem US-Regisseur (1925-1984) gewidmet ist.

Bis am 15. August zeigt das Filmfestival insgesamt 179 Lang- und 87 Kurzfilme aus 50 Ländern. Für den Hauptwettbewerb um den goldenen und die silbernen Leoparden sind 19 Filme selektioniert - darunter auch das Schweizer Kollektivwerk «Heimatland».

170'000 Eintritte erwartet

Insgesamt sind in den diversen Sektionen mehr als ein Dutzend Schweizer Filme zu entdecken. Ausser «Heimatland» sind dies auf der Piazza Grande «Amnesia» von Barbet Schroeder, «La Vanité» von Lionel Baier sowie die Weltpremiere des neusten Kurzfilms «Erlkönig» von Animationsfilmer Georges Schwizgebel.

Unabhängig vom Festival programmiert ist die viel beachtete Kritikerwoche. Dort werden zwei Schweizer Dokumentarfilme uraufgeführt: «Als die Sonne vom Himmel fiel» erinnert an den Abwurf der Atombombe über Hiroshima vor 70 Jahren. «Lampedusa im Winter» zeigt den Alltag auf der italienischen Flüchtlingsinsel.

Erwartet werden in den diversen Kinosälen und auf der Piazza Grande - dem populären Herzstück des Festivals - insgesamt 170'000 Zuschauer.

(bg/sda)

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