Merz hat offenes Ohr für Lohnforderungen
publiziert: Montag, 4. Sep 2006 / 19:21 Uhr

Bern - Das Bundespersonal erhält voraussichtlich 2007 einen Teuerungsausgleich von 1,2 Prozent und eine einmalige Zulage von 1,9 Prozent auf dem Bruttojahreslohn.

Bundesrat Hans Rudolf Merz (FDP ) sei bereit, allerdings unter dem Vorbehalt der Budgetgenehmigung durch das Parlament.
Bundesrat Hans Rudolf Merz (FDP ) sei bereit, allerdings unter dem Vorbehalt der Budgetgenehmigung durch das Parlament.
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Dies ist das Ergebnis der Lohngespräche mit Bundesrat Hans-Rudolf Merz. Noch fehlt die Zustimmung des Parlaments.

Das Treffen in Bern war das zweite im laufenden Jahr; das erste fand im Mai statt. Es nahmen die Verbandsspitzen von garaNto, PVB, transfair, swissPersona, VKB und vpod daran teil.

Bundesrat Hans-Rudolf Merz sei bereit, beim Teuerungsausgleich ihrer Forderung (1,2 Prozent) nachzukommen, allerdings unter dem Vorbehalt der Budgetgenehmigung durch das Parlament, teilten die Gewerkschaften mit. Auch habe er versprochen, die Forderung nach einer Reallohnerhöhung dem Gesamtbundesrat zu unterbreiten.

Wie das Eidg. Finanzdepartement mitteilte, wird Merz mit den Personalverbänden in Kenntnis der durch das Parlament bewilligten finanziellen Mittel im Spätherbst die konkreten Lohnmassnahmen für 2007 aushandeln. Für längerfristige Reallohnerhöhungen enthalte der Voranschlag 2007 allerdings keinen Spielraum.

Auch beim Bundespersonal wurde gespart

Die Massnahmen zur Sanierung des Bundeshaushaltes forderten auch vom Bundespersonal ihren Tribut, schreibt das Departement Merz. Nun müsse endgültig Schluss sein mit dem Sparen beim Bundespersonal, protestierte transfair. Nominal und real hätten die Angestellten des Bundes in den letzten Jahren massive Lohneinbussen erlitten.

Die Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB) freute sich in einem Communiqué darüber, dass der volle Teuerungsausgleich für 2007 in Sicht sei. Auch sei die ungerechte Idee einer höheren Zulage für hohe Einkommen auf Kosten der tiefen auf Druck der Verbände seit Montag vom Tisch.

Die VGB hielt nach eigenen Angaben gegenüber Merz fest, dass die Bundesangestellten nach 15 Jahren endlich wieder Anspruch auf eine Reallohnerhöhung hätten - als dringend nötigen Motivationsschub und für die bessere Konkurrenzfähigkeit des Bundes am Arbeitsmarkt.

(li/sda)

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