Messer-Angreifer in China zum Tode verurteilt
publiziert: Samstag, 12. Jun 2010 / 08:00 Uhr

Peking - Nach einer relativ glimpflich zu Ende gegangenen Messerattacke in einer Schule in China ist ein Mann zum Tode verurteilt worden. Gegen ihn wurde von einem Gericht in der Provinz Guangdong wegen seines besonders brutalen Vorgehens die Höchststrafe verhängt.

Die Messerattacke hatte nur Verletzte gefordert.
Die Messerattacke hatte nur Verletzte gefordert.
6 Meldungen im Zusammenhang
Das berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Der Mann hatte im April 16 Kinder und einen Lehrer in einer Schule in der Stadt Leizhou verletzt. Der Anfang 30-Jährige bekannte sich den Angaben zufolge schuldig. Er ist selbst Lehrer und war wegen psychischer Probleme krankgeschrieben.

Es ist das dritte Mal, dass im Zusammenhang mit einer Serie von Messerattacken seit Mitte März in China die Todesstrafe verhängt wurde.

Bei fünf derartigen Vorfällen in Kindergärten und Schulen wurden Berichten zufolge 15 Kinder und zwei Erwachsene getötet. Mehr als 80 Menschen wurden verletzt. Zwei Angreifer begingen nach ihrer Tat Selbstmord. Zwei wurden bereits hingerichtet.

Soziale Probleme für Angriffe verantwortlich gemacht

Regierungschef Wen Jiabao machte vergangenen Monat soziale Probleme für die tödlichen Angriffe verantwortlich. Kinder sind häufig ein von Amokläufern bevorzugtes Ziel, um eine breite Aufmerksamkeit zu erlangen.

In China sehen viele Experten einen Zusammenhang zwischen der gestiegenen Kriminalität mit dem rasanten Aufstieg der Volksrepublik von einem planwirtschaftlich organisierten Land zu einer wirtschaftlichen Weltmacht und dem damit verbundenen Stress für die Menschen.

(et/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Peking - Im Nordosten Chinas hat ein Jugendlicher neun Menschen getötet. Vier weitere wurden verletzt, als der ... mehr lesen
Ein Teenager in China attackierte zahlreiche Menschen mit einem Messer, neun davon starben.
Die Art der Hinrichtung soll vom jeweiligen Richter festgelegt werden. (Symbolbild)
Eine neue Volksinitiative verlangt die ... mehr lesen 12
Peking - Bei einem Überfall auf einen Kindergarten im Osten Chinas sind mindestens drei Kinder getötet worden. Der ... mehr lesen
In China war es zwischen März und Mai zu einer ganzen Serie blutiger Überfälle auf Schulen gekommen.
Peking - Ein Amokläufer hat in einem Kindergarten in der ostchinesischen Provinz Jiangsu 28 Kinder niedergestochen ... mehr lesen
Ein 47-jähriger Mann verletzt 28 Kindergärtler mit einem Messer.(Symbolbild)
Weitere Artikel im Zusammenhang
Bei dem Amoklauf wurden 18 chinesische Schulkinder und ein Lehrer verletzt.(Symbolbild)
Peking - Mit einem Messer ist ein Mann im Süden Chinas in einer Schule Amok ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. 13
Der 67-Jährige Gino Bornhauser wird seit dem 22. April vermisst.
Der 67-Jährige Gino Bornhauser wird seit dem 22. April vermisst.
Opfer weiterhin vermisst  Rafz ZH - Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagvormittag in Rafz ZH zwei Personen verhaftet: Sie stehen unter dem dringenden Verdacht, einen seit dem 22. April vermissten Mann aus Eglisau getötet zu haben. 
Deutlich höhere Zahl  Sydney/London - Mindestens 45,8 Millionen Menschen leben zurzeit weltweit in modernen ...  
In Indien hat es 18,3 Millionen Sklaven.
Flüchtiger Mörder  Aarau - Der flüchtige Mörder, der aus der Psychiatrischen Klinik Königsfelden in Windisch AG ausgebrochen ist, hätte in einer Einrichtung mit höherer Sicherheitsstufe untergebracht werden sollen. Von möglichen Institutionen erhielten die Aargauer Behörden allerdings Absagen.  
Die Polizei sei «umgehend» über die Entweichung orientiert worden. (Symbolbild)
Mörder flieht aus psychiatrischer Klinik Aarau - Ein verurteilter Mörder ist in der Nacht auf Samstag aus der psychiatrischen Klinik Königsfelden in Windisch AG geflohen. ...
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1777
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1777
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1777
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... ist ja noch nicht so lange her, als dass einem das alternde aber gut ... Fr, 27.05.16 21:37
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/home_col_3_1_4all.aspx?adrubIDs=307