Messerangriff auf Rabbiner - Zentralrat der Juden bestürzt
publiziert: Sonntag, 9. Sep 2007 / 22:27 Uhr

Frankfurt - Ein Messerangriff auf einen Rabbiner in Frankfurt hat Bestürzung und intensive Ermittlungen der Polizei ausgelöst. Von dem Täter fehlt noch jede Spur. Nach Angaben der Polizei war die Tat antisemitisch motiviert.

Menschen jüdischen Glaubens sind oft mit Rassismus konfrontiert.
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Dies hätten neue Zeugenbefragungen ergeben, sagte ein Polizeisprecher. Nach übereinstimmenden Angaben von Zeugen habe der Angreifer vor dem Messerstich gesagt: «Scheiss-Jude, ich bringe Dich um.»

Auf der Suche nach dem Täter veröffentlichte die Polizei ein Phantombild. Das Opfer war nach Polizeiangaben am Freitagabend mit einer jüdischen Kopfbedeckung in der Stadt unterwegs und durch seine ganze Kleidung als Rabbiner klar zu erkennen.

Auf einmal habe sich ein Mann genähert, den 42-Jährigen beschimpft und dann seinem Opfer in den Bauch gestochen. Der Zustand des Rabbiners ist nach einer Operation stabil, Lebensgefahr besteht nicht.

Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, reagierte bestürzt auf die Tat: «Ich habe das Opfer bereits im Krankenhaus besucht und bin schockiert und wütend.»

(smw/sda)

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