Metzler fordert weltweites Klonverbot
publiziert: Sonntag, 29. Dez 2002 / 10:00 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 29. Dez 2002 / 11:45 Uhr

Bern - Bundesrätin Ruth Metzler findet die Geburt des angeblichen Klonbabys erschreckend. Sie fordert ein weltweites Verbot des menschlichen Klonens.

Für Ruth Metzler geht es um die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft.
Für Ruth Metzler geht es um die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft.
Diese Entwicklung ist erschreckend und macht mir Angst, sagte Metzler dem SonntagsBlick. Dass es in der Schweiz verfassungsmässig untersagt ist, Menschen zu klonen, reicht aus Sicht der Justizministerin nicht aus: Klonen muss zwingend von allen Ländern weltweit verboten werden.

Die ethische Debatte, in der es um das menschliche Leben gehe, müsse auf internationaler Ebene seriös und streng geführt werden, sagte die Bundesrätin. Wenn die Wissenschaft glaubwürdig bleiben will, muss sie solch skrupellose Experimente mit menschlichem Leben unter ihresgleichen unterbinden.

Der Ethiker Hans-Peter Schreiber beobachtet, dass sich in den Industrieländern ein Konsens für ein Verbot des reproduktiven Klonens abzeichnet. Das Klonen werde sich kaum als gesellschaftlich akzeptierte Technik durchsetzen, sagte der ehemalige Leiter der Fachstelle für Ethik und Technikfolgen-Abschätzung an der ETH Zürich der NZZ am Sonntag.

Dem Klonen fehle der therapeutische Nutzen, sagte er. Es gebe keine medizinische Indikation für das Klonen. Moralisch verwerflich sei Klonen, weil die Autonomie des Klons - seine Unabhängigkeit von einem Planer - zerstört werde. Für den Klon verfestigt sich ein Urteil, das eine andere Person über ihn verhängt hat.

(bsk/sda)

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