Lega-Staatsrats-Amt für Michele Barra
Michele Barra wird neuer Tessiner Lega-Staatsrat
publiziert: Montag, 15. Apr 2013 / 19:16 Uhr
Der verstorbene Lega-Chef Giuliano Bignasca mit Michele Barra.
Der verstorbene Lega-Chef Giuliano Bignasca mit Michele Barra.

Bellinzona - Die Lega dei Ticinesi hat den Grossrat Michele Barra (Lega) am Montag zum Nachfolger für den abtretenden Staatsrat Marco Borradori erklärt. Der Beschluss fiel im Rahmen einer Parteisitzung am Rande des Grossen Rats.

7 Meldungen im Zusammenhang
Der aktuelle Lega-Präsident Attilio Bignasca teilte die Entscheidung am Ende der Sitzung den wartenden Tessiner Medien mit. Die Lega-Mitglieder seien sich einig über die Wahl des Asconeser Bauunternehmers gewesen, sagte er dem Tessiner Radio- und Fernsehen RSI.

Barra gab schon am Sonntag bekannt, Interesse an der Position zu haben. Er ist aktuell zweiter Nachrücker für Borradori, der neu in die Stadtregierung von Lugano eintritt. Rein rechtlich hätte Barra die Zustimmung seiner Partei nicht benötigt. Dennoch wurde eine Stellungnahme der Lega erwartet.

Formal erst am Dienstag

Formal kann Barra allerdings erst nach Dienstagabend als Nachfolger für Borradori bezeichnet werden. Noch hat theoretisch Lorenzo Quadri (Lega) als erster Nachrücker für Borradori die Möglichkeit, sich für eine Karriere in der Kantonsregierung zu entscheiden. Dies ist aber nicht zu erwarten.

Quadri ist aber am Sonntag erneut in die Stadtregierung von Lugano gewählt worden. Wenn er am Dienstagabend - wie angekündigt - die Amtseinführung in Lugano vollzieht, verzichtet er damit automatisch auf einen Sitz im Staatsrat. Barra hat dann fünf Tage Zeit, die Nachfolge von Borradori zu bestätigen.

Im Tessin werden die Mitglieder des Staatsrats im Proporzverfahren mit Listen gewählt. Daher sind keine Neuwahlen vorgesehen.

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bellinzona - Die Lega dei Ticinesi ... mehr lesen
Zuletzt versuchte Norman Gobbi, jedoch im Gewand der SVP, vergeblich erster Tessiner Bundesrat seit 1999 zu werden.
Michele Barra (r.) mit Giuliano Bignasca.
Bellinzona - Der Tessiner Staatsrat ... mehr lesen
Bellinzona - Der neue Tessiner Staatsrat Michele Barra (Lega) hat offiziell sein Amt angetreten. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Regierungsgebäude in Bellinzona leistete der 60-jährige Bauunternehmer seinen Eid auf die Verfassung. mehr lesen 
Lugano - Der bisherige Stadtpräsident von Lugano, Giorgio Giudici (FDP), ... mehr lesen
Marco Borradori.
Bellinzona - Der zukünftige Tessiner Lega-Staatsrat Michele Barra ist am Freitagabend alkoholisiert Auto gefahren. Bei einer Polizeikontrolle in Locarno TI soll bei ihm ein Blutalkoholwert von mehr als 0,5 Promille festgestellt worden sein. mehr lesen 
Weitere Artikel im Zusammenhang
Giorgio Giudici, Bürgermeister von Lugano.
Lugano - Der bisherige Gemeindepräsident von Lugano, Giorgio Giudici (FDP), will voraussichtlich bis Donnerstag entscheiden, ob er seinen Kontrahenten Marco Borradori (Lega) zu ... mehr lesen
Lugano - Bei den Gemeindewahlen in Lugano TI hat Marco Borradori (Lega) das Duell gegen den bisherigen Stadtpräsidenten Giorgio Giudici( FDP) gewonnen. Der abtretende Staatsrat erlangte deutlich mehr Stimmen. mehr lesen 
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Zwischen Bodensee und Säntis ist eine Landesausstellung geplant.
Zwischen Bodensee und Säntis ist eine Landesausstellung geplant.
Abstimmung am 5. Juni  Bern - Neben den fünf eidgenössischen Abstimmungsfragen entscheiden am 5. Juni die Stimmberechtigten über zahlreiche kantonale Vorlagen. In den Kantonen St. Gallen und Thurgau wird über das Schicksal der Expo2027 befunden. mehr lesen 
Laut Umfrage  Zürich - Die Zustimmung für die Pro-Service-public-Initiative schmilzt laut einer Umfrage. Doch die ... mehr lesen  
Mehr Bürger als noch im April lehnen die Pro-Service-public-Initiative ab.
Etschmayer Durch ungeschickte Avancen von SBB- und Post-Chefs, droht die Service-Public-Initiative tatsächlich angenommen zu werden. Von bürgerlicher Seite her solle laut einem Geheimplan daher ein volksnaher Alternativvorschlag vor den Wahlen als Killer-Argument gegen die Initiative publik gemacht werden. Dass dieser noch nicht öffentlich ist, liegt mal wieder am Geld. mehr lesen  
Wahlen 2015  Bern/Lausanne - Die SVP hat ihr gutes Resultat bei den Wahlen 2015 einer soliden Wählerbasis und der verbreiteten Sorge um Migration zu verdanken, wie die Selects-Wahlstudie zeigt. Der FDP kam zugute, dass sie als führende Wirtschaftspartei wahrgenommen wird. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 5°C 15°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bewölkt, etwas Regen Nebel
Basel 9°C 17°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bewölkt, etwas Regen Nebel
St. Gallen 9°C 19°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bewölkt, etwas Regen Nebel
Bern 4°C 15°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bewölkt, etwas Regen Nebel
Luzern 6°C 16°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bewölkt, etwas Regen Nebel
Genf 7°C 15°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bewölkt, etwas Regen Nebel
Lugano 13°C 15°C bewölkt, etwas Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten