Migros-Industrie mit mehr Umsatz
publiziert: Freitag, 4. Feb 2005 / 17:38 Uhr

Zürich - Die Migros hat mit ihren eigenen Industriebetrieben im vergangenen Jahr deutlich mehr umgesetzt. Getrieben von markant ausgeweiteten Exporten stieg der Umsatz der 14 Unternehmen um 4,4 Prozent auf netto (ohne Mehrwertsteuer) 4,165 Mrd. Franken.

Die Migros-Industrie hat sich neue Absatzmöglichkeiten im Ausland erschlossen.
Die Migros-Industrie hat sich neue Absatzmöglichkeiten im Ausland erschlossen.
Das stärkste Wachstum verzeichneten der Milchverarbeiter Estavayer Lait (+10,4%), der Käseproduzent Mifroma (+9,2%) und die Migros Betriebe Birsfelden (+9,2%), wie der Detailhandelskonzern bekannt gab. Die Getränkeherstellerin Seba blieb dagegen um 8,5 Prozent unter dem vorangegangenen Geschäftsjahr, das von der grossen Sommerhitze geprägt war.

Mit den zehn regionalen Migros-Genossenschaften erzielte die Migros-Industrie 87,5 Prozent des Bruttoumsatzes. Neue Absatzmöglichkeiten hat sich die Migros-Industrie trotz harten Preiskampfs im Ausland erschliessen können. Der gesamte Exportumsatz wuchs um 14,1 Prozent auf 243 Mio. Franken.

Zur Konkurrenzfähigkeit im Ausland trage bei, dass für ausgeführte Waren Werbekosten und Aktionen wegfielen, sagte ein Unternehmenssprecher. Für gewisse Produkte müssten die im Ausland beschafften Rohstoffe zudem nicht verzollt werden und es gebe teilweise auch Exportbeiträge des Bundes - das so genannte Schoggigesetz.

Frey-"Schoggi" gefragt

Die Migros-Schokolade ist denn auch im Ausland besonders gefragt. So wuchs der Exportanteil von Chocolat Frey, die den Jahresumsatz um 5,3 Prozent steigerte, auf 22,3 Prozent. Auch beim Pastaproduzenten Walter Leuenberger (21%) und beim Biscuit- und Glacehersteller Midor (14,9%) sind die Exportanteile beachtlich.

Die Kosmetikherstellerin Mibelle erzielt sogar bereits 41,5 Prozent ihrer Verkäufe im Ausland. Und schon nächstes Jahr dürfte hier der Exportumsatz den Inlandumsatz übertreffen.

Namhafte Abnehmer

Zu den ausländischen Abnehmern zählen namhafte Detailhändler wie etwa die deutsche Aldi-Kette, die selbst in die Schweiz vorstossen und damit auch die Marktführerin Migros konkurrenzieren will.

Trotz des Umsatzwachstums der Migros-Industrie ging die Zahl der Beschäftigen im Berichtsjahr um 170 auf 9890 zurück. 272 Lehrlinge waren in 15 verschiedenen Berufen in Ausbildung.

(bert/sda)

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