Migros stellt freiwillige BSE-Tests ein
publiziert: Dienstag, 14. Dez 2004 / 20:35 Uhr

Bern - Die Migros stellt ihre freiwilligen BSE-Tests Ende Jahr ein. Migros-Sprecher Urs Peter Naef begründete dies in der Sendung Echo der Zeit von Radio DRS mit dem Rückgang der Rinderwahnsinn-Fälle und dem Preiskampf.

Ende Jahr werden die Tests eingestellt.
Ende Jahr werden die Tests eingestellt.
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Die durch die Tests zu Tage geförderten BSE-Fälle seien stark zurückgegangen, sagte Naef. Ausserdem hätten viele Leute das Gefühl, die Tests würden die Produkte unnötig verteuern. Laut Radio DRS steht auch bei Coop zur Diskussion, die Tests einzustellen.

Die Grossverteiler Migros und Coop hatten die freiwilligen systematischen Tests bei allen über 20 Monate alten Rindern 2001 eingeführt. Das Fleisch dieser Tiere wird in Form von Würsten und Terrinen verkauft.

Keine hunderprozentige Sicherheit

Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) stellte diese Massnahme damals in Frage. Systematische Tests bei allen geschlachteten Rindern seien nicht gerechtfertigt, weil die Inkubationszeit bei BSE rund vier Jahre betrage. Mit den Tests würden kranke Rinder also nicht mit Sicherheit erkannt.

Die Grossverteiler stellten sich damals auf den Standpunkt, auch wenn die Tests nur zur Erkennung von ein bis zwei Fällen pro Jahr führten, sei dies besser als nichts.

2002 war die Migros ins Blickfeld der Wettbewerbskommission (Weko) geraten, weil sie ihren Rindfleisch-Lieferanten vorschrieb, bei welchen Labors und zu welchem Preis sie die BSE-Tests durchführen mussten. Die Untersuchung wurde eingestellt, nachdem die Migros die Rahmenverträge zur Durchführung der Tests per 31. Januar 2004 kündigte.

Im laufenden Jahr wurden bisher 150 119 Tiere untersucht. Insgesamt wurden vier Fälle entdeckt. Der letzte Fall wurde im Dezember im Kanton Zürich festgestellt, wie der Homepage des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) zu entnehmen ist.

(sl/sda)

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