Nachwuchsathlet vs. Spitzensportler
Mike Kurt: «Langeweile gibt es nicht»
publiziert: Dienstag, 11. Aug 2009 / 09:31 Uhr

Welchen Traum hat Nachwuchstalent Janis Dubsky? Und warum hat Olympiateilnehmer Mike Kurt nie Langeweile? Die Schweizer Sporthilfe hat bei beiden Kanuten nachgefragt.

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Was fasziniert dich am Kanufahren?

Mike Kurt: Kaum eine Sportart ist so vielseitig wie Kanufahren. Jede Strecke und jede Trainingsform ist anders und bietet eine neue Herausforderung. Langeweile gibt es nicht.

Janis Dubsky: Fun und Action – alles, was das Wildwasser so mit sich bringt. Es ist immer wieder eine grosse Herausforderung, die verschiedensten Bäche in der Schweiz zu bewältigen.

Wie viele Stunden trainierst du in der Woche?

Kurt: Vor den Olympischen Spielen habe ich über zwanzig Stunden trainiert. Insgesamt ist es eine sehr zeitaufwändige Sache, aber es lohnt sich.

Dubsky: Ca. 15–18 Stunden. Ich besuche die nationale Elitesportschule in Kreuzlingen, wo ich morgens trainiere. Wenn keine Wettkämpfe stattfinden, trifft man mich abends und an den Wochenenden auf den verschiedensten Bächen an.

Kannst du dich an deine erste Eskimorolle erinnern?

Kurt: Ich war 10 Jahre alt. Fleissig geübt habe ich zuerst im Hallenbad, bevor ich im Sommer die Eskimorolle in einem freien Gewässer ausführte. Sieht einfacher aus, als es ist.

Dubsky: Meine erste Eskimorolle übte ich mit ungefähr 10 Jahren im Hallenbad. Bis es dann wirklich zuverlässig auf dem Wildwasser klappte, brauchte es dann doch noch etwas mehr Übung. Ich glaube, das war auf dem Inn im Engadin.

Was fällt dir ein zum Stichwort Olympische Spiele?

Kurt: Im Kanusport geniessen die Olympischen Spiele einen hohen Stellenwert. Ich konnte schon zweimal aktiv teilnehmen – ein wunderschönes Erlebnis. Leider war das Wettkampfglück weder in Athen noch in Peking auf meiner Seite.

Dubsky: Das Größte, was einem Sportler passieren kann. Es wäre schön, einmal dabei zu sein.

Was bedeutet dir die Sporthilfe?

Kurt: Die Sporthilfe fördert den Nachwuchssport, das finde ich unterstützenswert. Dank einer guten Nachwuchsarbeit können immer wieder Schweizer Sportler an Olympischen Spielen teilnehmen.

Dubsky: Die Sporthilfe ist eine Entlastung für meine Eltern. Sie ermöglicht mir, viel Zeit ins Kanufahren zu investieren, um mich immer weiter nach vorne zu bringen.

(mb/Sporthilfe)

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