Militärjets eskortieren Airbus nach Bombendrohung
publiziert: Sonntag, 16. Mai 2010 / 08:25 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 16. Mai 2010 / 09:04 Uhr
Der Airbus wurde von zwei Hornets der Kanadischen Luftwaffe begleitet. (Archivbild)
Der Airbus wurde von zwei Hornets der Kanadischen Luftwaffe begleitet. (Archivbild)

Washington - Wegen einer Bombendrohung haben Kampfjets der kanadischen Luftwaffe ein Passagierflugzeug bis zur Landung am Flughafen von Vancouver eskortiert. Bei der Durchsuchung des Airbus A340 der Gesellschaft Cathay Pacific wurde nach Polizeiangaben aber kein Sprengstoff gefunden.

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Das Nordamerikanische Kommando für Luftraumverteidigung (NORAD) teilte mit, zwei Kampfflugzeuge vom Typ F-18 Hornet hätten die aus Hongkong kommende Maschine als «Vorsichtsmassnahme» begleitet.

Polizeisprecherin Sherrdean Turley sagte, bei den Behörden sei eine Bombendrohung gegen den Flug 839 von Cathay Pacific eingegangen. Nach der Landung im westkanadischen Vancouver sei «nichts Verdächtiges» gefunden worden.

«Es gab keine Gefahr an Bord des Flugzeuges», sagte sie. Jede Bombendrohung werde aber «sehr ernst» genommen. Die Ermittlungen zu der Drohung, die bei der Polizei in der Stadt Richmond bei Vancouver eingegangen sei, würden fortgesetzt.

Keine Durchsagen an Board

In der Maschine waren 283 Passagiere und 14 Besatzungsmitglieder. Die Passagiere konnten den Flughafen etwa vier Stunden nach der Landung verlassen. Ein Passagier sagte, er habe Angst gehabt, als er einen Kampfjet durch das Flugzeugfenster gesehen habe. Der Kampfjet sei sehr nahe gewesen.

Eine weitere Augenzeugin erzählte, an Bord habe es keine entsprechende Durchsage gegeben. «Einige Passagiere bemerkten die Kampfflugzeuge durch das Fenster und waren verängstigt. Aber es gab keine Panik im Flugzeug. Alle blieben ruhig, weil die Passagiere keine Ahnung hatten, was vorging.»

An Weihnachten 2009 hatte der Nigerianer Farouk Abdulmutallab versucht, sich an Bord eines US-Passagierflugzeuges in die Luft zu sprengen. Die Zündung des Sprengsatzes im Landeanflug auf Detroit misslang, der Nigerianer wurde von Passagieren und Besatzungsmitgliedern überwältigt.

(bert/sda)

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