Militärrebellion gegen Perus Präsident Toledo
publiziert: Samstag, 1. Jan 2005 / 22:52 Uhr

Lima - Rebellierende Militärs haben im Südosten Perus eine Polizeistation gestürmt. Sie fordern den Rücktritt von Präsident Alejandro Toledo.

Die Regierung kündigte ein vorsichtiges, aber zugleich entschlossenes Vorgehen an.
Die Regierung kündigte ein vorsichtiges, aber zugleich entschlossenes Vorgehen an.
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Etwa 350 Reservisten unter Führung des Majors im Ruhestand Antauro Humala griffen die Polizeiwache in der Stadt Andahuyalas an, wie nationale Medien berichteten.

Bei einer Schiesserei mit der Polizei seien sechs Beamte und ein Zivilst verletzt worden. Die Regierung kündigte ein vorsichtiges, aber zugleich entschlossenes Vorgehen gegen den Aufstand an.

Zahlreiche Bürger der 26 000-Einwohner-Stadt in der armen Andenprovinz Apurímac hätten sich den Aufständischen angeschlossen, hiess es. Antauro Humala führt mit seinem Bruder, Oberstleutnant Ollanta Humala, die radikal-militärische Nationale Bewegung Perus an, die in den Medien als links-faschistisch beschrieben wird.

Verurteilung zu Todesstrafe gefordert

Die so genannten Etnocacerista fordern unter anderem, dass Toledo vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt wird. Die von Indios in Uniform dominierte Organisation ist auch wegen ihrer extrem anti-chilenischen Haltung berüchtigt, sympathisiert mit den linken Rebellen in Kolumbien und den Koka-Bauern in Bolivien.

Ollanta Humala machte im November 2000 mit einem Militäraufstand gegen den damaligen Präsidenten Alberto Fujimori von sich reden. Nach Fujimoris Flucht nach Japan wurde Humala Militärattaché in Perus Botschaft in Südkorea.

Die Entfernung von diesem Posten in der vergangenen Woche gilt als Auslöser der Rebellion. Er und sein Bruder warfen der Regierung vor, die Ablösung sei aus politischen Gründen erfolgt.

(bert/sda)

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