Milliarden-Schäden bei starkem Erdbeben
publiziert: Montag, 4. Sep 2006 / 11:23 Uhr

Genf - Ein starkes Erdbeben in der Schweiz könnte Schäden von bis zu 100 Milliarden Franken verursachen.

Moritz Leuenberger will die Schweiz erdbebensicherer machen.
Moritz Leuenberger will die Schweiz erdbebensicherer machen.
Dies erklärte Bundespräsident Moritz Leuenberger anlässlich der Eröffnung der ersten europäischen Erdbeben-Konferenz in Genf.

Die Schweiz müsse ihre Erdbeben-Vorsorge ausbauen, auch wenn das Risiko eines starken Bebens hierzulande als mässig bis mittel eingeschätzt werde, sagte Leuenberger laut Redetext: «Wir können ein Erdbeben zwar nicht verhindern. Aber wir können seine Auswirkungen minimieren.»

Der Vorsteher des Eidg. Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) plädierte dafür, Kompetenzen im Bereich der Erdbebensicherheit an den Bund zu übertragen.

Denkbar seien verschiedene Schutzmassnahmen - etwa Vorschriften für erdbebensicheres Bauen oder ein neues Versicherungssystem.

Bundeshaus erdbebensicher machen

Der Bund selbst will in den kommenden zwei Jahren weitere 500 seiner Bauten auf ihre Erdbebensicherheit überprüfen. Prominentestes Beispiel ist das Bundeshaus, das im Zuge der laufenden Sanierung verstärkt wird, wie das Bundesamt für Umwelt (BAFU) in einem Communiqué schreibt.

Ein schweres Erbeben der Stärke 6 auf der Richterskala ist demnach alle 100 Jahre wahrscheinlich. Das verheerende Erdbeben von Basel im Jahre 1356 hatte eine Stärke von schätzungsweise 6,9.

Bis am Freitag wollen tausend Wissenschafter und Ingenieure in Genf ihre Erkenntnisse über Seismologie und Ingenieurwesen austauschen. Das BAFU organisiert die Konferenz mit dem Schweizerischen Erdbebendienst (SED) der ETH Zürich und der Gesellschaft für Erdbebeningenieurwesen und Baudynamik (SGEB).

(rr/sda)

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