«Millionäre» flüchten nach falscher Überweisung
publiziert: Donnerstag, 21. Mai 2009 / 21:47 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 21. Mai 2009 / 23:31 Uhr

Wellington - Drei falsche Nullen haben ein Pärchen in Neuseeland unverhofft zu Millionären gemacht. Als die Bank ihren Überweisungsfehler bemerkte, waren die beiden längst über alle Berge.

Das Pärchen hob einen Teil des Geldes ab.
Das Pärchen hob einen Teil des Geldes ab.
Das Paar werde in China oder Südkorea vermutet und jetzt über Interpol gesucht, berichtete das neuseeländische Fernsehen am Donnerstag.

Die beiden betrieben in Rotorua auf Neuseelands Nordinsel eine Autowerkstatt.Sie beantragten bei ihrer Bank einen Kredit in Höhe von 10'000 neuseeländischen Dollar (6686 Franken) - das Institut überwies am 5. Mai jedoch versehentlich 10 Millionen Dollar. Die beiden überlegten nicht lange, hoben einen Teil des Geldes ab, schlossen die Werkstatt und verschwanden.

Ein paar Millionen konnte die Bank retten. Wie viel, wollte ein Sprecher nicht sagen. Das Kreditinstitut habe alle rechtlichen Hebel in Bewegung gesetzt, um auch den Rest der gestohlenen Summe zurückzubekommen. Für den Überweisungsfehler war ein Mitarbeiter verantwortlich.

(ht/sda)

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