Millionen Menschen feiern EU-Erweiterung
publiziert: Samstag, 1. Mai 2004 / 08:08 Uhr

Dublin - Fast 15 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer ist das einst zerrissene Europa wieder vereint. Die Europäische Union hat seit Mitternacht zehn neue Mitglieder zumeist aus Ost- und Mitteleuropa aufgenommen.

Die Position als zweitgrösste Wirtschaftsmacht wurde durch die Beitritte gefestigt.
Die Position als zweitgrösste Wirtschaftsmacht wurde durch die Beitritte gefestigt.
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Es ist die grösste Erweiterungsrunde in der knapp fünf Jahrzehnte langen Geschichte der Europäischen Union. Millionen von Menschen feierten das Ereignis ausgelassen mit Feuerwerken und Konzerten. Politiker würdigten die Erweiterung als einen historischen Moment für den Kontinent, der Frieden und Wohlstand stärken wird.

Die Fahnen Estlands, Lettlands, Litauens, Polens, Tschechiens, der Slowakei, Sloweniens, Ungarns, Maltas und Zyperns werden am Samstag in der irischen Hauptstadt Dublin bei einer feierlichen Zeremonie gehisst. Die 25 Staats- und Regierungschefs begegnen sich dort erstmals gleichberechtigt.

Einen Wermutstropfen gibt es bei den all Feierlichkeiten: Zypern tritt nicht vereint bei. Auf der seit 30 Jahren geteilten Mittelmeerinsel stimmten zwar die türkischen Zyprer in einer Volksabstimmung für eine Wiedervereinigung. Doch die griechischen Zyprer erteilten dem Plan der Vereinten Nationen eine Absage.

Auch die Regierungschefs der drei Kandidatenstaaten Bulgarien, Rumänien und Türkei werden in Dublin sein. Bulgarien und Rumänien sollen 2007 beitreten. Über den Beginn von Beitrittsverhandlungen mit der Türkei entscheidet die EU Ende dieses Jahres.

Mit dem Beitritt der zehn neuen Mitglieder festigt die EU ihre Position als zweitstärkste Wirtschaftsmacht der Erde. Etwa 74 Millionen Bürger kommen hinzu. In der EU leben nun fast 455 Millionen Menschen.

(rr/sda)

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