Millionen-Strafe für Vater von Guantánamo-Häftling
publiziert: Dienstag, 21. Feb 2006 / 08:53 Uhr

Washington - Ein US-Gericht hat den Vater des kanadischen Guantánamo-Häftlings Omar Khadr zur Zahlung von insgesamt 102,6 Mio. verurteilt.

Omar Khadr warf als 15-Jähriger ein Granate auf US-Soldaten.
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Das Geld sollen die Witwe eines in Afghanistan gefallenen US-Soldaten und ein beim selben Angriff verletzter Soldat erhalten. Khadr, der in Toronto geboren wurde und in Pakistan aufwuchs, hatte im Juli 2002 als damals 15-Jähriger die beiden US-Soldaten Layne Morris und Christopher Speer mit einer Granate angegriffen. Morris überlebte schwerverletzt, ist aber seitdem blind.

Nach Auffassung des Bundesgerichts in Utah trägt Ahmed Said Khadr die Verantwortung für den Beitritt seines Sohns zum Terrornetzwerks El Kaida. 94,5 Mio. Dollar soll Speers Witwe erhalten; die restlichen 8,1 Mio. gehen an Morris.

Novum

KlageNach Einschätzung des Vorsitzenden Richters Paul Cassell war es das erste Mal, dass Soldaten unter Berufung auf die amerikanischen Antiterror-Gesetze auf Schadenersatz geklagt hatten.

Khadr selbst muss sich wegen Mords und versuchten Mords vor einem der umstrittenen militärischen Sondertribunale in Guantánamo verantworten. Die erste Anhörung war im Januar.

(ht/sda)

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