Millionen von Kindern droht der Hungertod
publiziert: Montag, 14. Okt 2002 / 17:48 Uhr / aktualisiert: Montag, 14. Okt 2002 / 18:13 Uhr

Berlin - Mehr als sieben Millionen Kindern droht nach Angaben von UNICEF in sechs Staaten des südlichen Afrika in den nächsten Monaten der Hungertod. Dies gab das UNO-Kinderhilfswerk (UNICEF) anlässlich des Welternährungstages bekannt.

Sieben Millionen Kinder vom Hungertod bedroht..
Sieben Millionen Kinder vom Hungertod bedroht..
Die Menschen litten schon seit langem Hunger, aber nun habe sich die Lage dramatisch zugespitzt, sagte der Vorsitzende der deutschen UNICEF-Sektion, Reinhard Schlagintweit, in Berlin mit Blick auf den Welternährungstag vom Dienstag.

Im November setze in den Staaten Lesotho, Malawi, Mosambik, Sambia, Simbabwe und Swasiland die traditionelle Hungerlücke zwischen Aussaat und Ernte ein. Aber schon jetzt seien die meisten Lager leer.

Als wichtigsten Grund für die sich anbahnende Katastrophe nannte die Organisation die Immunschwächekrankheit Aids. Die Nahrungsmittelknappheit treffe eine Bevölkerung, die durch Aids massiv geschwächt sei, erklärte der Koordinator für die UNICEF-Nothilfe im südlichen Afrika, Sharad Sapra.

Sapra warnte vor einem Massensterben, von dem insbesondere Minderjährige betroffen wären. Schon jetzt gebe es in der Region etwa 4,2 Millionen Voll- oder Halbwaisen, deren Eltern an Aids gestorben seien.

Um diesen Teufelskreis aus Hunger, fehlender Aufklärung und neuen Infektionen mit dem HI-Virus zu durchbrechen, hat UNICEF einen Nothilfeplan geschaffen. Dieser umfasst sowohl Nahrungshilfe und Impfungen als auch mittel- und langfristige Massnahmen wie die Identifizierung der Kinderhaushalte, Hilfe zur Selbsthilfe und mehr Aufklärung.

Für die Umsetzung dieses Programms benötigt die Organisation rund 27 Millionen Euro, allerdings hat sie nach eigenen Angaben bisher erst etwa sechs Millionen Euro gesammelt.

(sda)

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