Millionenbetrüger inhaftiert
publiziert: Samstag, 24. Sep 2005 / 11:35 Uhr / aktualisiert: Samstag, 24. Sep 2005 / 12:31 Uhr

Schwyz - Ein deutscher Geschäftsmann ist in Schwyz vor rund einer Woche inhaftiert worden, weil er mit falschen Versprechungen 300 Leuten rund 20 Millionen Franken abgenommen hatte.

Laut Untersuchungsrichter wussten Snowboard-Sportler wie Ursula Bruhin nichts vom Betrug.
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Von diesem Geld konnten inzwischen 7 Millionen wieder sicher gestellt werden. Der Geschäftsmann stehe im Verdacht, Geld mit der falschen Versprechung entgegengenommen zu haben, dieses gewinnbringend anzulegen, bestätigte Roland Meier, Untersuchungsrichter am Verhöramt des Kantons Schwyz, Medienberichte. Das Geld sei aber nicht angelegt worden, sondern teilweise als angeblicher Gewinn wieder ausbezahlt worden.

Die Behörden vermuten, dass der Geschäftsführer einer Investment-Firma das Geld für seinen privaten und geschäftlichen Aufwand verwendete. Dadurch seien in der Schweiz rund 50 und in Deutschland 250 Personen geschädigt worden. Der Mann muss sich deshalb wegen Veruntreuung oder Betrugs verantworten, wie Meier sagte.

Mit dem Geld sei auch Sport-Sponsoring betrieben worden, sagte der Untersuchungsrichter. Vor allem die Snowboard-Szene sei davon betroffen. Allerdings hätten die Leute dieser Szene nicht gewusst, dass das Geld deliktischer Herkunft sei.

(lg/sda)

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