Millionensaläre von Bankbossen übertrieben
publiziert: Samstag, 19. Mrz 2005 / 11:40 Uhr

St. Gallen - Der St. Galler Bankprofessor Beat Bernet übt Kritik an Riesenlöhnen von Bankchefs: Saläre im zweistelligen Millionenbereich für einen angestellten Manager sind durch keine Arbeitsleistung zu rechtfertigen und sind letztlich Diebstahl am Aktionär.

Marcel Ospel, Verwaltungsratspräsident der Bank UBS, verdient am meisten.
Marcel Ospel, Verwaltungsratspräsident der Bank UBS, verdient am meisten.
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Leider nähmen in unserer Aktionärskultur die wirklichen Eigentümer grosser Finanzinstitute - die grossen institutionellen Anleger wie etwa die Pensionskassen - ihre diesbezügliche Verantwortung überhaupt nicht wahr, sagte Bernet in einem Interview mit der Neuen Luzerner Zeitung.

Am Mittwoch war durch die Veröffentlichung des UBS-Geschäftsberichtes bekannt geworden, dass UBS-Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel der bestbezahlte Manager der Schweiz ist. Er verdiente im vergangenen Jahr 21,3 Mio. Franken.

Vasella von Platz Eins verdrängt

Damit hat er Novartis-Chef Daniel Vasella von der Spitze der Lohn-Hitparade verdrängt. Vasella verdiente im vergangenen Jahr 20,8 Mio. Franken.

Trotz der Rekordgewinne von einigen Banken im vergangen Jahr steht das Personal weiter unter Druck. Der Stellenabbau wird sich in den verarbeitenden Bereichen noch verstärken, sagte Bernet. Dies werde jedoch teilweise kompensiert durch einen Ausbau der Arbeitsplätze im Verkaufs- und Beratungsbereich.

(fest/sda)

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