Minarettverbot laut Calmy-Rey verfassungswidrig
publiziert: Montag, 11. Jun 2007 / 21:55 Uhr

Córdoba - Die SVP-Initiative für ein Minarettverbot ist laut Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey verfassungswidrig. Das friedliche Zusammenleben der Kulturen sei möglich, sagte sie bei ihrem Besuch in der spanischen Stadt Córdoba.

Die Schweiz habe nie Ausnahmen gesetzlich verankert, sagte Calmy-Rey.
Die Schweiz habe nie Ausnahmen gesetzlich verankert, sagte Calmy-Rey.
5 Meldungen im Zusammenhang
Die Moschee-Kathedrale Mezquita in Córdoba ist für Calmy-Rey ein Symbol der Koexistenz der Zivilisationen und Religionen. Die Schweiz brauche Orte wie diesen, sagte sie in der andalusischen Stadt.

Die Schweiz habe nie Ausnahmen gesetzlich verankert, sagte sie mit Blick auf das von den Initianten angestrebte Verbot von Minaretten in der Schweiz. Die Gesetze seien für alle da und müssten das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen in der Schweiz fördern.

In Córdoba lebten im Mittelalter drei verschiedene Kulturen und Religionen friedlich zusammen, unterstrich die Aussenministerin an einer Medienkonferenz mit ihrem spanischen Amtskollegen Miguel Angel Moratinos. «Das Zusammenleben ist möglich, wenn die Religion nicht durch die Politik instrumentalisiert wird.»

(smw/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Der Bau von Minaretten bleibt ... mehr lesen
Der Staat sei zu religiöser Neutralität verpflichtet. (Bild: Minarett einer Moschee auf den Malediven)
In der Kontroverse um ein ... mehr lesen
 
Etschmayer Freiheitskämpfer unter einem charismatischen, tiefreligiösen Anführer bekämpfen mit fanatischem Zorn Besatzungstruppen, die bessere Bildung und medizi ... mehr lesen 
Der Gesamtbundesrat nahm noch keine Stellung.
Genf - Aussenministerin Micheline Calmy-Rey hat eindringlich vor der Initiative für ein Minarettverbot gewarnt. Das Begehren stehe im Widerspruch zu Schweizer Sicherheitsinteressen, ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Ab dem 11. Mai können Gastrobetriebe unter strengen Auflagen wieder öffnen. In einem ersten Lockerungsschritt sind an einem Tisch maximal vier Personen oder Eltern mit Kindern erlaubt.
Ab dem 11. Mai können Gastrobetriebe unter ...
Publinews Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken dürfen wieder öffnen  Bern - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. April 2020 entschieden, die Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus weiter zu lockern. Ab Montag, 11. Mai 2020, können Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken wieder öffnen, in den Primar- und Sekundarschulen darf der Unterricht wieder vor Ort stattfinden und im Breiten- und Spitzensport sind wieder Trainings möglich. Das Fahrplanangebot im öffentlichen Verkehr wird deutlich erhöht. Für die Maturitätsprüfungen können dieses Jahr die Erfahrungsnoten im Zeugnis stehen, über schriftliche Prüfungen für die gymnasiale Maturität entscheiden die Kantone. Die Lockerungen werden durch Schutzkonzepte begleitet. Das Abstandhalten und die Hygienemassnahmen müssen nach wie vor eingehalten werden. Parallel zu diesen Öffnungsschritten werden die Einreisebeschränkungen gelockert. Ab dem 11. Mai soll zudem in allen Kantonen die flächendeckende Rückverfolgung ... mehr lesen  
Auch die Online Medien sollen profitieren  Bern - Die Medien sind für unsere direkte Demokratie von zentraler ... mehr lesen  
Um die Medienbranche bei der digitalen Transformation zu unterstützen, sollen neu auch Online-Medien gefördert werden.
Geisterspiele sind in der Schweiz ab dem 8. Juni erlaubt.
Bundesrat hat entschieden  Der Bundesrat hat am Mittwoch über weitere Lockerungen in der Coronakrise informiert. Dabei machte er ... mehr lesen  
Publinews Bern - Die sukzessive Aufhebung der Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erfordert Anpassungen bei der Entschädigung des Erwerbsausfalls. Der Bundesrat hat am 22. April 2020 den Anspruch der Selbständigerwerbenden, die ihre Betriebe am 27. April oder am 11. Mai wieder öffnen können, bis zum 16. Mai verlängert. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 8°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Basel 8°C 24°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
St. Gallen 7°C 20°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Bern 7°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Luzern 8°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Genf 11°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 15°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten