Mindestens 18 Tote bei heftigen Regengüssen in Asien
publiziert: Montag, 21. Jul 2003 / 11:04 Uhr

Peking/Minamata - Bei Überschwemmungen und Erdrutschen nach heftigen Regenfällen sind in China und Japan über das Wochenende mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen.

Die chinesische Stadt Chongqing.
Die chinesische Stadt Chongqing.
In der Nähe der chinesischen Stadt Chongqing starben sieben Menschen, als sich nach tagelangen Regenfällen Felsbrocken an einem Berghang lösten und auf einen vorbeifahrenden Bus rutschten, wie die Behörden bekannt gaben.

Mindestens zwei weitere Menschen seien in den heftigen Unwettern in der südwestchinesischen Region ums Leben gekommen, 483 hätten Verletzungen davongetragen. Etwa 8400 Häuser seien durch die Wassermassen beschädigt worden. Die Behörden schätzten den Sachschaden auf umgerechnet über 30 Millionen Franken.

Im Süden Japans kamen bei sintflutartigen Regenfällen mindestens 9 Menschen ums Leben. Bergungstrupps suchten in der am schwersten betroffenen Region um die Stadt Minamata noch nach 13 Verletzten, wie die Polizei mitteilte.

Die Regengüsse hätten am Samstag begonnen und erst nach zwei Tagen aufgehört. Eine knietiefe Schlammschicht behindere die Rettungsarbeiten in Minamata. Den Angaben zufolge wurden mehr als 200 Häuser überschwemmt. Die Behörden registrierten 26 Erdrutsche. Seit Samstag waren in dem Gebiet 900 Kilometer südlich von Tokio mehr als 26 Zentimeter Regen gefallen.

(bert/Si)

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