Mindestens 21 Tote bei Schiffsuntergang
publiziert: Sonntag, 26. Nov 2000 / 08:00 Uhr

Rio de Janeiro - Beim Untergang eines Passagierschiffes sind am Samstag in einem Urwald-Fluss im Norden Brasiliens vermutlich mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen.

Aus dem Fluss Solimoes im Bundesland Amazonia wurden nach Medienberichten zunächst drei Passagiere tot geborgen. Rund 20 Stunden nach dem Unglück würden aber zudem immer noch mindestens 18 Fahrgäste vermisst. 47 Passagiere wurden nach dem Untergang vor allem von der Besatzung eines anderen Schiffes lebend gerettet.

Die Zahl der Todesopfer könne auch weit höher liegen, weil viele sich oft nicht in die Liste der Passagiere eintragen liessen, hiess es. Die Sucharbeiten sollten vorerst fortgesetzt werden. Das Unglück hatte sich den Angaben zufolge in der Nacht zum Samstag kurz nach Mitternacht (Ortszeit) etwa 30 Kilometer von der Provinz-Hauptstadt Manaus entfernt ereignet. Das Schiff «Princesa Amanda» hatte mit der offiziellen Zahl von 68 Passagieren in Manaus Anker gelichtet und war in die 700 Kilometer westlich gelegene Stadt Fonte Boa unterwegs. Die Fahrt sollte drei Tage dauern. Aber schon gut vier Stunden nach dem Ablegen «brach das Schiff plötzlich auseinander», berichtete ein Augenzeuge. Ursache des Unglücks war vermutlich Überladung mit Passagieren und Fracht.

Einige Passagiere, die den Schiffbruch überlebten, sagten aus, der Besitzer des Schiffes habe einen Beamten der Hafenbehörde von Manaus mit 1000 Real (etwa 1000 Franken) bestochen, damit das Schiff ablegen konnte. Als das Schiff auseinanderbrach, wurden einige Passagiere nach Augenzeugenangaben von der Fracht erdrückt.

(sda)

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