Mindestens 3 Tote und 100 Verletzte durch Erdbeben in Nordchina
publiziert: Sonntag, 17. Aug 2003 / 16:18 Uhr

Peking - Bei einem Erdbeben in der Inneren Mongolei in Nordchina sind mindestens 3 Menschen getötet und etwa 100 verletzt worden. Die Erdstösse erreichten eine Stärke von 5,9 auf der Richterskala.

China kommt nicht zur Ruhe: Nach Sars wurden bei einem Erdbebeen in der inneren Mongolei mindestens drei Menschen getötet.
China kommt nicht zur Ruhe: Nach Sars wurden bei einem Erdbebeen in der inneren Mongolei mindestens drei Menschen getötet.
Nach Angaben des China News Service wurden viele Häuser zerstört. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Chifeng zwischen Bairin Zuoqi und Ar Horqin Qi. Wie viele Menschen das Dach über dem Kopf verloren haben, ist noch unklar. Die Erschütterungen waren auch in Peking zu spüren.

Es sei das schlimmste Erdbeben in Chifeng seit 700 Jahren gewesen, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua, die von enormen Schäden sprach. Ein 30-köpfiges Expertenteam des nationalen Erdbebenamtes brach in die Innere Mongolei auf.

Mehr als 60 Nachbeben suchten die Region 500 Kilometer nordöstlich von Peking heim. Drei Nachbeben erreichten eine Stärke von mehr als 4 auf der Richterskala.

Für Sonntagnacht wurden im Erdbebengebiet schwere Regenfälle vorhergesagt, die nicht nur die Aufräumarbeiten erschweren, sondern auch den Obdachlosen das Leben schwer machen könnten.

(tr/sda)

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