Mindestens 38 Tote bei Zugunglück in Indien
publiziert: Dienstag, 14. Dez 2004 / 17:44 Uhr

Mukheriyan - Bei einem schweren Zugunglück in Nordindien sind mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen. Nach Behördenangaben prallten ein Express- und ein Regionalzug frontal aufeinander.

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Am Unfallort versuchten Rettungskräfte, in den Zügen eingeschlossene und verzweifelt um Hilfe rufende Passagiere zu retten. Die Bevölkerung der umliegenden Ortschaften wurde zu Blutspenden aufgerufen. Eisenbahnminister Laloo Prasad Yadav machte menschliches Versagen für das Unglück verantwortlich.

Die Menschen schreien verzweifelt aus dem Zug heraus, berichtete Jodha Mal, der im nahegelegenen Dorf Mansar rund 150 Kilometer östlich der heiligen Stadt Amritsar ein Geschäft betreibt. Kurz vor dem Zusammenstoss habe es ein lautes Kreischen gegeben, als ob die Zugführer noch eine Vollbremsung versucht hätten.

Zahl der Toten nach unten korrigiert

Zuvor war von mindestens 50 Toten und weiteren 150 Verletzten die Rede gewesen. Der höchste Minister der Region Punjab, Amarinder Singh, sagte jedoch, diese Zahlen seien unbestätigt.

Nach einem Besuch des Unfallorts korrigierte er die Zahl der Todesopfer auf 34. Nach Spitalangaben starben später noch vier weitere Menschen. 17 weitere Verletzte schwebten in Lebensgefahr.

Unfallursache: Fahrlässigkeit

Bei einem der beiden Unfallzüge handelte es sich um einen Expresszug, der vom indischen Teil Kaschmirs nach Ahmedabad im Westen des Landes unterwegs war. Allein in ihm sollen bis zu 700 Menschen gesessen haben.

Der zweite Zug war ein Regionalzug. Indiens Eisenbahnminister erklärte Fahrlässigkeit verantwortlicher Mitarbeiter zur Unglücksursache.

In Indien kommt es häufig zu schweren Bahnunglücken. Eines der schwersten ereignete sich 1999, als bei einem Frontalzusammenstoss zweier Züge in der ostindischen Stadt Gaisal mehr als 285 Menschen getötet wurden. Vier Jahre zuvor kamen ebenfalls bei einem Zusammenstoss 305 Menschen ums Leben.

(sl/sda)

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