Mindestens 95 Tote bei Zusammenstössen in Südthailand
publiziert: Mittwoch, 28. Apr 2004 / 10:16 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 28. Apr 2004 / 10:57 Uhr

Bangkok - Bei gewaltsamen Zusammenstössen zwischen Sicherheitskräften und Rebellen im moslemischen Süden Thailands sind bis zu 95 Menschen getötet worden.

Von den Angreifern seien 93 getötet, 12 weitere verletzt und einer festgenommen worden, sagte Armeesprecher Chitnart Bunnothok der Nachrichtenagentur afp. Es sei wahrscheinlich, dass die Opferzahl noch steigen werde.

Regierungschef Thaksin Shinawatra erklärte, von den Regierungstruppen seien zwei Männer ums Leben gekommen, neun weitere seien verletzt worden. Die Angreifer seien lediglich mit Macheten und einigen Gewehren ausgerüstet gewesen.

Es handelt sich um die schwersten Kämpfe, seit die Unruhen im Süden Thailands Anfang Januar wieder begonnen hatten. Nach Angaben des regionalen Polizeichefs Prung Boonpadung griffen bewaffnete Gruppen im Morgengrauen in den Provinzen Yala, Pattani und Songkhla insgesamt zehn Kontrollposten der Polizei und der Armee an; darauf entbrannten heftige Gefechte.

Unter den getöteten Angreifern befänden sich vor allem Jugendliche, teilte Geheimdienstchef Jumpon Manmai mit. Der Vize-Direktor des Nationalen Sicherheitskommandos, Panlop Pinmanee, sagte, an zwei Orten werde weiter gekämpft.

In Pattani hätten sich die Aufständischen in einer Moschee verschanzt. Es sei absolut sicher, dass es sich bei den Angreifern um Rebellen handle, die im Guerilla-Kampf ausgebildet worden seien.

Bei Bombenanschlägen und Angriffen in den fünf südlichen Provinzen Thailands kamen seit Januar diesen Jahres bislang Dutzende Menschen ums Leben.

Die Regierung machte wechselweise Gangster, nach Unabhängigkeit strebende Rebellen oder Islamisten verantwortlich. Die Angriffe richteten sich nicht nur gegen Sicherheitskräfte, sondern auch gegen Dorfvorsteher, buddhistische Mönche, Zivilisten und sogar Touristen.

(fest/sda)

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