Mindestens fünf Tote nach Explosion in Munitionsdepot in Ecuador
publiziert: Donnerstag, 21. Nov 2002 / 09:38 Uhr

Quito - Bei der Explosion eines Munitionsdepots in Ecuador sind am Mittwoch mindestens fünf Menschen getötet und mehrere hundert verletzt worden. Unter den 80 000 Einwohnern der Stadt brach Panik aus.

Nach Angaben des Militärs war bei der Inventur des Depots in der Andenstadt Riobamba, rund 180 Kilometer südlich von Quito, versehentlich eine Granate detoniert. Dadurch wurde eine Kette von weiteren Explosionen und Bränden ausgelöst, die auch vier Stunden andauerte und die Arbeit der Rettungskräfte behinderte.

Das Militär berge die Opfer aus der Kaserne und den umliegenden Wohngebieten, hiess es in einer offiziellen Mitteilung. Nach einer ersten Bilanz kamen drei Zivilisten und zwei Soldaten ums Leben. Der Zivilschutz und das Rote Kreuz schätzten die Zahl der Verletzten auf mindestens 300.

Die meisten erlitten Schnittwunden durch berstenden Fensterscheiben. Genaue Informationen waren wegen der Unterbrechung der Telefon- und Stromleitungen nur schwer zu bekommen. Die Behörden schlossen vorerst alle Betriebe, Banken und Schulen in der Stadt.

Die Bevölkerung wurde zu Blutspenden aufgerufen. Für die Spitäler der Nachbarprovinzen wurde der Notstand erklärt. Die Explosionen in dem Munitionsdepot, dem grössten des Landes, waren im Umkreis von 40 Kilometern zu hören. Das Militär schickte Rettungstrupps auf dem Landweg nach Riobamba, weil auch die einzige Landpiste der Andenstadt beschädigt wurde.

(bert/sda)

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